Münnerstadt
Jubilare

Premiere für den städtischen Glückwunsch-Kaffee

Erstmals wurden dieser Tage die Juni-Jubilare zu diesem Kaffeekränzchen eingeladen. Die Beteiligung war allerdings geringer als erwartet.
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2. Bürgermeister Andreas Trägner (links) und Stadträtin Rita Schmitt (2. von links) begrüßten die Juni-Jubilare Erika Behr, Ruth Köhler, Paul Schmitt und Heinrich Borst zum ersten städtischen Glückwunsch-Kaffee. Foto: Heike Beudert
2. Bürgermeister Andreas Trägner (links) und Stadträtin Rita Schmitt (2. von links) begrüßten die Juni-Jubilare Erika Behr, Ruth Köhler, Paul Schmitt und Heinrich Borst zum ersten städtischen Glückwunsch-Kaffee. Foto: Heike Beudert
Manchmal fallen drei Geburtstage oder Hochzeitsjubiläen auf einen Tag. Für einen Bürgermeister bedeutet das einen wahren Gratulationsmarathon. "Das ist zu viel", zu dieser Auffassung kam 2. Bürgermeister Andreas Trägner sehr schnell. Er wie auch der 3. Bürgermeister bringen es nicht mehr unter einen Hut, neben den beruflichen Pflichten und den Aufgaben als Bürgermeister zusätzlich jeden einzelnen Jubilar persönlich zu gratulieren. Deshalb hatte Andreas Trägner nun die Idee für einen Glückwunsch-Kaffee. Im Schloss fand die erste Runde statt.
Nur ein Gratulationsschreiben war dem 2. Bürgermeister zu wenig, um Männer und Frauen zum runden oder halbrunden Geburtstag (ab 75) oder zu einem besonderen Ehejubiläum zu gratulieren. Der gemeinsame Glückwunsch-Kaffee war für ihn eine Möglichkeit, trotzdem allen persönlich gute Wünsche zu übermitteln.
Einmal im Monat will er die Jubilare des abgelaufenen Monats zu einem Kaffeeplausch einladen. Der erste Termin in der Münnerstädter Komturei des Deutschordensschlosses war für die Juni-Geburtstagskinder gedacht.
Eingeladen waren alle diejenigen, die im vergangenen Monat einen runden oder halbrunden Geburtstag ab 75 Jahre gefeiert haben oder ihre goldene bzw. diamantene Hochzeit feiern konnten.
Der Kreis, der schließlich zum Kaffeetrinken kam, war allerdings bei der Premiere sehr überschaubar. Einige hatten noch kurzfristig absagen müssen. In seiner Begrüßung verwies Andreas Trägner darauf, dass er einfach nicht alle Jubilare mehr einzeln besuchen könnte und deshalb diese Form gewählt wurde.
Diejenigen, die der Einladung der Stadt gefolgt waren, fanden die Idee für den Glückwunsch-Kaffee richtig gut. "Ich habe den Brief erst dreimal gelesen, betont Erika Behr aus Wermerichshausen. Sie findet ein solche Gratulation viel schöner als der Besuch des Bürgermeisters direkt zum Geburtstag. "Wunderbar", meint auch Ruth Köhler und Paul Schmitt spricht von einer "guten Einrichtung". Zustimmung kommt auch von Heinrich Borst (Windheim). Sie seien schließlich alle gute Steuerzahler, ergänzt er mit einem Augenzwinkern.
Schnell finden sich auch viele Gesprächsthemen, so dass es ein unterhaltsamer Nachmittag für die Geladenen war. Der nächste Jubilars-Kaffee ist am 8. August. Dann sind alle Juli-Geburtstagskinder und Jubilare von der Stadt eingeladen.
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