Kurzentrum

Planungen für das Gesundheitszentrum vorgestellt

Stadtrat von Bad Königshofen gibt grünes Licht für den Neubau
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So sieht Ingenieur Christian Leicht vom Ingenieurbüro in Bad Königshofen das neue Gesundheitszentrum Bad Königshofen in der künftigen Ansicht. Ein zweigeschossiger Bau mit einer Verbindung zum Mutter Kind Kurhaus. Foto: Friedrich
So sieht Ingenieur Christian Leicht vom Ingenieurbüro in Bad Königshofen das neue Gesundheitszentrum Bad Königshofen in der künftigen Ansicht. Ein zweigeschossiger Bau mit einer Verbindung zum Mutter Kind Kurhaus. Foto: Friedrich

In der Sitzung vom 25. Oktober hatte der Stadtrat von Bad Königshofen "grünes Licht" für den Bau des Gesundheitszentrums am Kurzentrum in Bad Königshofen gegeben. Zuvor hatte Diplom-Ingenieur Christian Leicht vom gleichnamigen Ingenieurbüro in Bad Königshofen die Planunterlagen vorgelegt. Hintergrund für den Neubau ist die Verlegung der Rhön-Kreisklinik auf den Campus des Rhönklinikums in Bad Neustadt. In einer Sitzung hatte der Kreistag Rhön-Grabfeld beschlossen, das kreiseigene Medizinische Versorgungszentrum MVZ als neue Betriebsstätte nach Bad Königshofen zu verlagern.

Inbegriffen ist dabei eine Verbindung mit dem direkt angrenzenden "Haus am Kurpark". Nach der Genehmigung durch den Stadtrat folgt nun die Vorlage beim Landratsamt Rhön-Grabfeld, dann erst können die Ausschreibungen vorgenommen werden. Bürgermeister Thomas Helbling rechnet mit dem ersten Spatenstich nicht vor dem Frühjahr 2019. Die Bauzeit wird auf rund eineinhalb Jahre geschätzt. Erste Vorgespräche fanden bereits mit den Verantwortlichen des Rhönklinikums in Bad Neustadt statt. Hier sieht vor allem Kurdirektor Werner Angermüller eine wichtige Verknüpfung für die Bad Königshofener Einrichtung.

Nun hat Christian Leicht die Planunterlagen offiziell vorgestellt. Das neue Gebäude befindet sich auf der gegenüberliegenden Seite der Frankentherme, Ecke Thüringerstraße und "Am Kurzentrum" auf einer Grundstücksfläche von 4950 Quadratmetern. Vorgesehen ist dort neben dem Medizinischen Versorgungszentrum "Kreisklinik Betriebsstätte Bad Königshofen" ein Sanitätshaus, eine Zahnarztpraxis und die Erweiterung des Haus am Kurpark mit Wohneinheiten. Genau geprüft wurde das Sondergebiet und der quantitative Heilquellenschutzgebietsbereich. Das Baugrundstück befindet sich nämlich in der Nähe der Urbani Heilquelle, jedoch knapp außerhalb des festgesetzten qualitativen Schutzgebietes. Damit steht von Seiten der Stadt dem Neubau nichts mehr entgegen. Bauherr ist ein privater Investor, die NGN Fiber Network KG.

Das MVZ sieht im Erdgeschoss ein großzügig gestaltetes Foyer vor, bei dem sich rechts das Medizinische Versorgungszentrum befindet. Linker Hand geht es zum Sanitätshaus sowie angrenzend zu einer Kindertagesstätte des Haus am Kurpark. In der "MVZ Kreisklinik Betriebsstätte Bad Königshofen" befindet sich im Eingangsbereich die Anmeldung sowie gegenüber das Wartezimmer für 25 Personen, angrenzend folgen fünf Behandlungsräume, dazu die Sanitäranlagen und Aufenthaltsraum für das Personal. Im weiteren sind entsprechende Behandlungszimmer eingeplant. Es gibt Bereiche für die Vor- und Nachsorge, Endoskopie, Labor und den Röntgenbereich. Dem schließt sich der Gipsraum sowie weitere medizinische Einrichtungen an. Eingeplant sind Sekretariat und Büroräume. Hinzu kommen in diesem Bereich vier weitere Behandlungsräume.

Das neue Gebäude verfügt im ersten Stock über eine Zahnarztpraxis, sowie einen Bereich mit sieben Wohngelegenheiten für das Mutter-Kind-Kurhaus. Im zweiten Obergeschoss gibt es weitere sieben Appartements für das Haus am Kurpark für Mutter mit Kinder. Das neue Gesundheitszentrum ist mit einem Aufzug ausgestattet, also behindertengerecht. Eine Verbindung zum Mutter-Kind-Kurhaus gibt es über eine Brücke. Vorgesehen sind 75 Stellplätze. Bürgermeister Thomas Helbling und Kurdirektor Werner Angermüller sehen die neue Einrichtung in Bad Königshofen als einen wichtigen Gesundheitsbereich für die Bevölkerung des fränkischen und thüringischen Grabfeldes ebenso für den angrenzenden Landkreis Hassberge und die Bevölkerung im Landkreis Rhön-Grabfeld. Hier liege Bad Königshofen mit seiner Einrichtung ideal.

Wichtig ist Kurdirektor Werner Angermüller die Kompetenz und die Verbindung zum Rhönklinikum. Hier konnten bereits erste Gespräche geführt werden. Werner Angermüller denkt an ein medizinisches Netzwerk in Verbindung mit der Nachsorge und Rhea in der direkt angrenzenden FrankenTherme. Wichtig ist ihm die Zusammenarbeit mit den Hausärzten sowie die Verbesserung in der Versorgung des Grabfeldes mit Fachärzten vor Ort. Etwas, das letztendlich auch die Qualität des Kurortes Bad Königshofen steigert. Das neue Gesundheitszentrum mit der MVZ Kreisklinik Betriebsstätte Bad Königshofen nennt er ein gutes Gemeinschaftsprojekt zum Wohl der Bevölkerung.

Bildunterzeile

So sieht Dipl. Ing. Christian Leicht vom Ingenieurbüro in Bad Königshofen das neue Gesundheitszentrum Bad Königshofen in der künftigen Ansicht. Ein zweigeschossiger Bau mit einer Verbindung zum Mutter-Kind-Kurhaus. Foto: Friedrich

Der Lageplan des neuen Gesundheitszentrums im Bereich der Thüringer Straße und "Am Kurzentrum." Foto: Friedrich



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