Münnerstadt
Aktion

Münnerstadts Heimatspielhaus wird jeden Tag bunter und schöner

Am Freitag wurde der Adventskalender feierlich eröffnet und das erste Licht hinter einem der Fenster, das als Motiv eine Kerze zeigt, angezündet.
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Der Adventskalender in den Fenstern des Heimatsspielhauses wurde von der  Klasse 7b der Mittelschule unter der Leitung von Lehrerin Petra Georg  (rechts) gestaltet. Links der Vorsitzende des Heimatspielhaus-Vereins,  Martin Kuchler. Foto: Dieter Britz
Der Adventskalender in den Fenstern des Heimatsspielhauses wurde von der Klasse 7b der Mittelschule unter der Leitung von Lehrerin Petra Georg (rechts) gestaltet. Links der Vorsitzende des Heimatspielhaus-Vereins, Martin Kuchler. Foto: Dieter Britz
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Zum Glück hat das Heimatspielhaus in Richtung Anger sehr viele Fenster und damit Platz für einen überdimensionalen Adventskalender. Auch dieses Jahr konnte Martin Kuchler, der Vorsitzende des Vereins "Zukunft für das Heimatsspielhaus" wieder eine Münnerstädter Schulklasse gewinnen, die im Kunstunterricht die 24 Bilder, eines für jeden Tag vom 1. bis zum 24. Dezember, gestaltete. Diesmal war es die Klasse 7b der Freiherr-von-Lutz-Mittelschule, die diese Aufgabe übernahm.

Aus Ton- und Transparentpapier

Die einzelnen Fenster wurden aus Ton- und Transparentpapier ausgeschnitten und zusammengeklebt, erzählte Lehrerin Petra Georg, die die Oberaufsicht über die ganze Aktion hatte. Die Schüler haben dazu drei Doppelstunden gebraucht. Da die Klasse nur 22 Köpfe zählt, sprangen auch zwei Lehrer ein und gestalteten je ein Fenster. Die Motive sind sehr unterschiedlich: Das Fenster für den 1. Dezember zeigt eine Kerze. Ein Teddybär, ein Nikolaus auf einem Pferd, ein Schneemann, eine kniende Maria, ein Hampelmann, ein Nussknacker, ein Hirte mit einem Schaf, ein Schlitten mit Geschenken, ein Weihnachtsbaum, ein Weihnachtsmann und schließlich am 24. Dezember natürlich eine Krippe mit dem Jesuskind - das sind nur einige der insgesamt 24 Motive, die die Schülerinnen und Schüler kunstvoll gestaltet haben.

Eines nach dem anderen werden die Fenster auch von hinten beleuchtet, so dass das Heimatsspielhaus bis zum Heiligen Abend immer bunter und schöner wird. "Man kann feststellen, dass die Autofahrer abends, wenn die Fenster erleuchtet sind, langsamer fahren oder sogar kurz stehen bleiben, um den Adventskalender anzuschauen", freute sich Martin Kuchler.

Feierlich eröffnet

Am Freitag wurde der Adventskalender feierlich eröffnet und das erste Licht hinter einem der Fenster, das als Motiv eine Kerze zeigt, angezündet. Eine Bläsergruppe der Stadtkapelle unter der Leitung ihres Dirigenten Fabian Usleber spielte mehrere weihnachtliche Stücke. Der intensive Glühweinduft im Erdgeschoss des Heimatsspielhauses kam von einem Tisch, an dem Erika Pascher, die Vorsitzende der Stadtkapelle und einige Helferinnen Glühwein (mit und ohne Alkohol) und Gebäck verkauften.

Dank an die Schüler

Martin Kuchler dankte zuerst den Schülern und den Lehrern der Freiherr-von-Lutz-Mittelschule, die die schönen Fenster geschaffen haben. Er kündigte an, dass es als Dank für diese Arbeit einen Zuschuss für die Klassenkasse gibt, der zum Beispiel für eine Klassenfahrt verwendet kann. Er dankte aber auch den zahlreichen Sponsoren, die jedes Jahr eine Spende für ein einzelnes Fenster geben. "Ich habe fast nur Stammkunden, es ist kein Problem, die Sponsoren zu bekommen", freute sich Kuchler im Gespräch mit dieser Zeitung. In seinen Dank schloss er auch das Team des Heimatsspielhaus-Vereins ein, das stets bereit ist, mitzumachen, um bei solchen Aktionen Arbeit zu übernehmen.

Die Motive sind wirklich gelungen, und es lohnt sich deshalb, bei Dunkelheit regelmäßig am Heimatsspielhaus vorbeizugehen und einen Blick nach oben zu richten. Wie daheim im kleinen Adventskalender, gibt es auch hier jeden Tag ein weiteres Fenster. Für diejenigen, die nicht zum Heimatsspielhaus gehen können, werden die Fenster eines nach dem anderen in der Zeitung abgedruckt.

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