Theinfeld

Mit Musik und Fahnen

Die drei Feuerwehren aus Thundorf, Theinfeld und Rothhausen halten an der Tradition fest und feiern den Tag abwechselnd in jedem Gemeindeort.
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Zum Florianstag, der heuer in Theinfeld gefeiert wurde, ging es mit den drei Feuerwehren aus Thundorf, Rothhausen und Theinfeld zur Kirchenparade. Philipp Bauernschubert
Zum Florianstag, der heuer in Theinfeld gefeiert wurde, ging es mit den drei Feuerwehren aus Thundorf, Rothhausen und Theinfeld zur Kirchenparade. Philipp Bauernschubert
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Der traditionelle Florianstag mit den drei Feuerwehren aus Thundorf, Theinfeld und Rothhausen startete traditionell mit einer Kirchenparade, begleitet von der Trachtenkapelle Theinfeld unter der Leitung von Oskar Bretscher vom Musikheim zur Kirche "St. Matthias". Dort fand ein Gottesdienst zu Ehren der verstorbenen Mitglieder der Feuerwehren und des Schutzpatrons der Feuerwehren "St. Kilian" statt. Pfarrer James Kurianal bat um den "Heiligen Geist für diesen wichtigen und verantwortungsvollen Dienst" der Wehrleute. Dabei ging er auf die Person des Schutzpatrons der Feuerwehr ein. Es ist immer gut, einen Schutzpatron, wie es der heilige Florian ist, in seiner Mitte zu haben, um vom Geist beseelt, die Aufgaben zu erfüllen, die oft sehr schwer sind und Kraft kosten. "Die Feuerwehren sind eine der frühesten, lebendigsten und mutigsten Bürgerinitiativen", so hat es der ehemalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker einmal formuliert.
Nach dem Gottesdienst zogen die Wehrleute, samt Musik, wieder zurück zum Musikheim. Dort gab es die Gelegenheit für die Gemeinde und die Feuerwehrspitze des Landkreises einige Grußworte an die Floriansjünger zu richten. Nach der Begrüßung durch Kommandant Dominik Rentsch von der Feuerwehr Theinfeld, ergriff Bürgermeister Egon Klöffel das Wort und bedankte sich bei Pfarrer Kurianal für den Gottesdienst, bei den Aktiven Wehrleuten aus allen drei Gemeindeteilen und bei der Trachtenkapelle für die musikalische Begleitung. Vor allem wünschte sich Klöffel, dass der jährlich abgehaltene Florianstag auf Dauer aufrecht erhalten bleibt. Kreisbrandinspektor Ronald Geis nahm diese Gelegenheit zum Anlass, den Feuerwehrleuten von der Gemeinde Thundorf zu danken, die miteinander jedes Jahr diesen Florianstag, immer in einem anderen Ortsteil, feiern. "Feuerwehrleute sind freie Menschen, die sich in eine feste Struktur einordnen und ohne Wenn und Aber vorgegebene Regeln und Anweisungen akzeptieren. Sie opfern zu einem Großteil ihre Freizeit dem Dienst am nächsten. Es sind Frauen und Männer, die bereit sind, sogar ihre eigene Gesundheit zu riskieren, um eventuell andere zu retten oder Schaden von ihnen abzuwenden", drückte er seine Wertschätzung für den Feuerwehrdienst aus. Geis betonte weiter, dass es notwendig ist, sich ein dickes Fell zuzulegen, denn Kritiker seien oft schnell zur Stelle und Anerkennung ist oft auch rar gesät. Auch der KBI wünscht sich den Erhalt dieses Gedenktages, zu dem nicht nur die Feier, sondern auch Gott und das Glaubensbekenntnis zählen.
Von der Gemeinde spendiert, erhielten alle Teilnehmer einen Imbiss und Durstlöscher. Ein reger Gesprächs- und Gedankenaustausch rundete die Veranstaltung ab, an der neben Bürgermeister Klöffel auch seine Stellvertreterin Judith Dekant, KBM Holger Ulrich und neben den Kommandanten der drei Wehren auch Pfarrer James Kurianal teilnahmen.

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