Münnerstadt
Umbau

Mehr Platz für das neue Fridritter Feuerwehrauto

Die Erweiterung des bestehenden Feuerwehrgerätehauses im Münnerstädter Ortsteil Fridritt ist ein Stück weiter.
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Für das im Feuerwehrkonzept vorgesehene Fahrzeug ist das Fridritter Gerätehaus zu klein. Deshalb soll umgebaut werden. Heike Beudert
Für das im Feuerwehrkonzept vorgesehene Fahrzeug ist das Fridritter Gerätehaus zu klein. Deshalb soll umgebaut werden. Heike Beudert

Bei drei Gegenstimmen hat der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung einem entsprechenden Vorbescheid das gemeindliche Einvernehmen erteilt. 150 000 Euro sind für den Umbau vorgesehen. Nachdem die baulichen Erweiterungsmöglichkeiten auf dem Grundstück beschränkt sind, hatte die Stadtverwaltung mit dem Landratsamt vereinbart, dass zur Prüfung der Machbarkeit zunächst ein Antrag auf Vorbescheid für das Vorhaben erstellt wird.

Es gebe nur sehr beschränkte Möglichkeiten sich auf dem Grundstück auszuweiten, sagte Architekt Andreas Halboth, der das Vorhaben vorstellte. Eine Förderung gebe es dafür nicht. Das Gebäude muss bis an die Grundstücksgrenze erweitert werden.

Verwundert zeigte sich Rosina Eckert (Forum aktiv), dass der Stadtrat beschlossen habe, ein neues Feuerwehrhaus in Fridritt zu bauen. "Sonst ist die Unterbringung des Fahrzeugs nicht möglich", erläuterte Bürgermeister Helmut Blank (CSU) die Notwendigkeit der Erweiterung. Für sie habe die Feuerwehr Münnerstadt Priorität, entgegnete Rosina Eckert.

"Ich war schon immer dagegen", sagte Fridritts Ortsreferent Jürgen Eckert (CSU). Aber wegen des Kindergartens in Brünn müsse ein wasserführendes Fahrzeug in der Nähe angeschafft werden. Und das komme nun nach Fridritt.

Es müsste ein grundsätzlicher Beschluss gefasst werden, meinte Rosina Eckert. "Das Fahrzeugkonzept ist beschlossen", hielt Helmut Blank entgegen, der meinte, dass das ja auch Rosina Eckerts Fraktion gewollt habe. Aber: "Wir wollten ein Feuerwehrkonzept, kein Fahrzeugkonzept - nur für die Richtigkeit", sagte Dieter Petsch (Freie Wähler).

Zustimmung bekam auch die geplante Umnutzung von Büroräumen zu Wohnzwecken am Anger 6. Dafür sind nur geringe Umbauarbeiten nötig. Eine positive Stellungnahme des Sanierungsbeauftragten lag vor, ebenso beim Bauantrag über den Teilabbruch und die Sanierung eines Nebengebäudes sowie den Anbau eines Abstellraumes über dem Carport in der Schwesterngasse 7 in Münnerstadt. "Eine deutliche Verbesserung", sagte Dieter Petsch (Freie Wähler) dazu. Das Einvernehmen wurde einstimmig erteilt. Ebenfalls keine Probleme gab es bei der geplanten Errichtung einer Doppelgarage auf dem Grundstück Ringweg 33 in Seubrigshausen und bei einem Tekturplan für die Errichtung einer Gerätehalle mit Teilabbruch von Dachgiebeln und Aufbau neuer Dächer in Fridritt.

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