Nüdlingen
Gemeinderat

Kreisel krönt die Ortsdurchfahrt

Nüdlingens Bürgermeister Günter Kiesel zog in seiner letzten Jahresschluss-Sitzung eine positive Bilanz. In Haard hat sich 2013 viel getan.
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In der Jahresbilanz von Bürgermeister Günter Kiesel fand die Umgestaltung des Haarder Innenorts besondere Erwähnung. Foto: Arthur Stollberger
In der Jahresbilanz von Bürgermeister Günter Kiesel fand die Umgestaltung des Haarder Innenorts besondere Erwähnung. Foto: Arthur Stollberger
"Ein arbeitsintensives Jahr liegt hinter uns. Vieles haben wir wieder geschaffen und unsere Gemeinde nach vorne gebracht", sagte Nüdlingens Bürgermeister Günter Kiesel (CSU) in der Jahresschlusssitzung des Gemeinderates. Diese fand im Landgasthof "Bärenburg" in Haard statt.
Bei den Bautätigkeiten habe der Schwerpunkt erneut im Gemeindeteil Haard gelegen. Günter Kiesel hob die Fertigstellung der KG 17 (Ortsdurchfahrt Haard) mit dem neuen Verkehrskreisel und den Neubau der Gehwege hervor. "Diese Baumaßnahme hat uns alle gefordert, hat teils auch Ärger verursacht und dennoch war es richtig und wichtig, das Projekt anzugehen und konsequent durchzuziehen", stellte Günter Kiesel klar.
Für die Gemeinde sei die Baumaßnahme auch Raumgestaltung, Ortsverbesserung und Ortsverschönerung gewesen. "Und es ist schmuck geworden, unser Haard", meinte der Bürgermeister. Das Dorf sei ungemein aufgewertet worden.
Fertig gestellt wurde das neue Breitbandkabelnetz. Das schnelle und leistungsfähige Internet in allen Häusern habe die Gemeinde 280 000 Euro gekostet, 100 000 Euro seien vom Freistaat beigesteuert worden. Die Entwicklung gehe aber immer weiter. Der Bürgermeister machte auch auf die Heizungsbauarbeiten in der Schule aufmerksam sowie auf die Erneuerung der Hydranten und der Druckminderer in der Wasserversorgung, die neue Bushaltestelle am Riedweg und die neue Fußgänger-Ampelanlage.
Weiter wies Bürgermeister Günter Kiesel auf eine neue Urnenwand im Haarder Friedhof hin, auf die Beschaffung zahlreicher Fahrzeuge für den Bauhof und den Kauf eines Mann-schaftstransporters für die Freiwillige Feuerwehr Haard. Bei den Ortsstraßen mit einem Aufwand von 70 000 Euro seien die schlimmsten Mängel beseitigt worden. Im Verwaltungsbereich der Gemeinde habe man vieles geschafft und nachgeholt. Unter anderem seien die Gebührenkalkulationen für Wasser und Kanal erstellt worden. Nach zahlreichen Gesprächen sei eine Allianz aus Oberthulba, Bad Bocklet, Burkardroth und Nüdlingen gebildet worden.

Neuer Skaterplatz

Als positiv bezeichnete Kiesel den neuen Skaterplatz und die vielen Dinge, die in den Kindergärten und der Schlossbergschule für die Kinder der Gemeinde angeboten würden. Leider habe es einen Wechsel in der Position des Jugendreferenten gegeben. Jeder Wechsel bringe Zeitverlust mit sich. Der Bürgermeister bedauerte, dass die Wahlen für den Kinder- und Jugendrat gescheitert sind, weil nicht genügend Kandidaten gefunden wurden. Aber man werde dieses Thema 2014 noch einmal neu angehen.
Die Gemeinde habe 2013 wieder gewaltig investiert, sei dennoch schuldenfrei geblieben und man habe noch hohe Rücklagen. Optimistisch könne man in das Jahr 2014 schauen.
Für Günter Kiesel war es die letzte Jahresschlusssitzung, weil er bei der Kommunalwahl 2014 nicht mehr kandidiert. Ein bisschen Wehmut sei natürlich schon dabei, aber auch ein Gefühl der inneren Zufriedenheit, im Mai 2014 eine "wohl bestellte, zufriedene und harmonische Gemeinde übergeben zu können", betonte Günter Kiesel.

Haushalt als Arbeitsgrundlage

Kiesel sprach in der Sitzung die nähere Zukunft der Gemeinde an. Wichtige Dinge, wie die Innenbereichssatzung, den neuen Waldfriedhof, die Kneippanlage und der Wasserspielplatz würden noch in die Wege geleitet. Mit dem Haushaltsplan werde man dem neuen Gremium eine gute Arbeitsgrundlage an die Hand geben.
Bürgermeister Günter Kiesel nutzte die Schlusssitzung auch für ein Dankeschön. "Ich denke, wir alle können stolz auf das Er-reichte sein", sagte der Bürger-meister. Wichtig sei ihm, dass sein Nachfolger die Offenheit mit Schule und Kirche beibehalte. Es sei wichtig, dass Bürgermeister, Pfarrer und Schulleiter an einem Strang ziehen.

Vieles wurde bewegt

2. Bürgermeister Harald Hofmann würdigte am Ende die Arbeit von Bürgermeister Günter Kiesel, der Verwaltung und der Mitarbeiter im Bauhof. Günter Kiesel habe es verstanden, dass Beschlüsse harmonisch gefasst wurden und viele Projekte durchgezogen worden seien. Dankesworte richtete er an die Verwaltung und an die Fraktionssprecher. In seinem Grußwort bedankte sich Pfarrer Dominik Kesina bei Bürgermeister Kiesel für die vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der politischen und der kirchlichen Gemeinde. Er sprach den Wunsch aus, dass es auch mit der "neuen Regierung" eine gute Zusammenarbeit geben möge.


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