Maria Bildhausen
Begeisterung

"Jericho" beim Benefizkonzert in Maria Bildhausen gefeiert

Auf den Punkt getroffen hat die Kirchenband "Jericho" am Samstagabend den Geschmack des Publikums im Abteigebäude des Klosters Maria Bildhausen.
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Im Abteigebäude in Maria Bildhausen war am Samstagabend die Kirchenband "Jericho" bei einem Benefizkonzert zu Gast. Sie begeisterte durch die Bandbreite ihrer Lieder, aber auch die damit verbundenen Gedanken. Foto: Hanns Friedrich
Im Abteigebäude in Maria Bildhausen war am Samstagabend die Kirchenband "Jericho" bei einem Benefizkonzert zu Gast. Sie begeisterte durch die Bandbreite ihrer Lieder, aber auch die damit verbundenen Gedanken. Foto: Hanns Friedrich
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Zum Benefizkonzert hatte der Förderverein Maria Bildhausen eingeladen. Immer wieder brandete, kaum dass das Lied beendet war, Beifall auf. Es war wohl nicht nur die Musik, die die Besucher mitgerissen hat, sondern auch die verschiedenen Texte, vor allem Eigenkompositionen, die genau in das Bild der Behinderteneinrichtung in Maria Bildhausen passte. So unter anderem "Du kannst den Wind nicht ändern, doch wie du Deine Segel setzt..." oder der Titel "Begegnung" mit dem Hinweis, im Dunkel des Lebens immer wieder einen Lichtschein zu sehen. Es waren Lieder der Hoffnung, Texte, die aus dem wirklichen Leben gegriffen waren.

Spende für Einrichtung

Hans Hohn, Zweiter Vorsitzender des Förderverein Maria Bildhausen, freute sich eingangs über die fast vollständig besetzten Stuhlreihen in der Abtei. Sein Dank galt der Band "Jericho", die für dieses Benefizkonzert gewonnen werden konnte. Rainer Waldvogel, Gesamtleiter des Dominikus Ringeisenwerkes Maria Bildhausen, dankte seinerseits dem Vorstand des Fördervereins, der für das Zustandekommen und die Organisation des Konzertabends verantwortlich zeichnete und den Kontakt zur Band hergestellt hatte. Der Eintritt sei zwar kostenfrei, jedoch erbitte man am Ende eine Spende, die zu 100 Prozent für behinderte Menschen in der Einrichtung verwendet werde. Das sei eine Aufgabe, die sich der Förderverein Maria Bildhausen gestellt habe und schon vieles auf den Weg brachte.

Mit "Open up your Door" hatte "Jericho" den Abend begonnen, bevor Frank Seifert, Leiter der Band und evangelischer Pfarrer, der Familie Hohn für die Bandbetreuung dankte. Gerne sei man nach Maria Bildhausen gekommen. "Die Band hat Lust hier zu sein in einem ganz tollen Ambiente und begeistertem Publikum." Die Einrichtung sei ja als eine "Oase des Lebens" ein Begriff, und dazu wolle man einen kleinen musikalischen Beitrag leisten. "Das drücken wir in unseren Liedern aus." Dass dem so ist, zeigte der Abend, der mit Gospels begonnen hatte, dann auf Eigenkompositionen der Musikgruppe überleitete. "Wie ein Fenster" lautete ein Titel. Dabei ging es um einen Raum, in dem durch ein Fenster die Sonne scheint und Staubkörnchen tanzen.

Das Beste aus den vergangenen 40 Jahren

Natürlich war "Joshua fit the Battle of Jericho" dabei. Eben das Beste aus den vergangenen 40 Jahren. Frank Seifert sagte, dass hinter den Liedern immer ganz persönliche Erfahrungen stecken. So war die Gruppe in Jerusalem. Dort ist der Titel "Jedes Körnchen Sand" entstanden. Sehr oft befasse man sich auch damit, dass der Mensch sich das Schicksal eines Lebens nicht auswählen könne, sondern es als Herausforderung annehmen und das Beste daraus machen sollte. Begegnung miteinander sei ebenso wichtig wie die Begegnung nach oben zu Gott. Die Kirchenband "Jericho"" sieht ihre Auftritte als Verkündigungsarbeit. Das Konzert in Maria Bildhausen machte dies ebenso deutlich, wie es für die Besucher ein ganz besonderer musikalischer Abend wurde.

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