Großwenkheim
Sternstunden

Idylle auf dem Großwenkheimer Weihnachtsmarkt

Die Überschaubarkeit, der gute Zweck und die in Handarbeit gefertigten Waren machen den Großwenkheimer Weihnachtsmarkt aus.
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Als die Dämmerung hereinbrach und Lichter und Fackeln auf dem Gelände rund um die Pfarrkirche angezündet wurden, füllte sich der Weihnachtsmarkt in Großwenkheim. Anton Then
Als die Dämmerung hereinbrach und Lichter und Fackeln auf dem Gelände rund um die Pfarrkirche angezündet wurden, füllte sich der Weihnachtsmarkt in Großwenkheim. Anton Then
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Auch in seiner achten Auflage hat der Großwenkheimer Weihnachtsmarkt zu Gunsten der Aktion Sternstunden des Bayerischen Rundfunks nichts an seiner Attraktivität verloren. Mit dem Einsetzen der Dämmerung, als Lichter und Fackeln das überschauliche Festgelände rund um die Pfarrkirche illuminierten, erhöhte sich die Zahl der Besucher deutlich.

Den eintägigen Markt hatte die Eigenheimervereinigung Großwenkheim, tatkräftig unterstützt von anderen örtlichen Vereinen, organisiert. "Heuer präsentieren 20 Aussteller ihre Waren. Die meisten kommen aus der Umgebung und nehmen schon mehrere Jahre daran teil", sagte Vorsitzender Anton Ziegler.

Weihnachtsmarkt in Großwenkheim: Zu Gunsten der BR-Aktion Sternstunden

Die weiteste Anreise hatte ein Aussteller aus Uttrichshausen (Landkreis Fulda). Angeboten wurde unter anderem Waren aus Holz, Silberschmuck, Textilien, Krippen, Wollsachen und Christbaumschmuck.

Ganz wichtig war, dass die Ware von den Ausstellern selbst gefertigt wurde. Außerdem war Plastik tabu, auch an den Versorgungsstellen. Ein Hingucker waren die Entwürfe von Jutta Reinhard aus Großwenkheim, Schneiderin am Fränkischen Theater Schloss Maßbach. "Ich nehme seit vier Jahren an dieser Aktion teil und möchte vor allem die Sternstunden unterstützen", sagt sie. Den Großwenkheimer Weihnachtsmarkt bezeichnete sie als "klein und kuschelig." Ein großer Vorteil sei, dass man viele Gäste persönlich kennt.

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Auf großes Interesse sind die Drechsel-Vorführungen von Erwin Röß aus Seubrigshausen gestoßen. Edwin Fleischmann aus Seubrigshausen schätzt "das abendliche Ambiente und die Übersichtlichkeit". Außerdem könne man sich mit vielen bekannten Besuchern nett unterhalten, auch bei winterlichen Temperaturen, da es Heizpilze zum Aufwärmen gibt. "Ich komme jedes Jahr als treue Kundin", sagte Rita Platzöder aus Bad Königshofen. "Dieser Markt ist gemütlich, man kann sich entspannen und es gibt keinen Stress." Das Angebot sei beeindruckend, da alles handgefertigt sei. "Außerdem finde ich es toll, dass dieser Markt zu Gunsten der Sternstunden abgehalten wird. Eine solche Aktion unterstütze ich sehr gerne", meinte sie abschließend.

Auch der Nachwuchs konnte einiges erleben. Der Nikolaus (Heribert Geßner) beschenkte die Kinder, die sich außerdem noch schminken lassen konnten. Nicht nur für den Nachwuchs faszinierend war auch die Ballonkunst von Christine Wirsing aus Wülfershausen, die in Windeseile und mit viel Geschick Tierfiguren anfertigte.

Bedauert wurde, dass der meditative Teil der Veranstaltung in diesem Jahr weitgehend ausfallen musste, da die Pfarrkirche aus Sicherheitsgründen bis auf weiteres gesperrt ist. Der Frauenbund und die Gitarrengruppe veranstalteten deshalb ein offenes Singen im Rathaus.

Sehr zufrieden zeigte sich Anton Ziegler bereits am späten Vormittag mit dem Verkauf von Christbäumen. "Einige konnten es gar nicht erwarten, bis der Anbieter aus dem Spessart seine Bäume ausstellen konnte," sagte Anton Ziegler, der mit dem Ablauf der Großwenkheimer Sternstunden auch in diesem Jahr wieder "sehr zufrieden" war. Das Spendenergebnis wird in einigen Tagen wieder an den bayerischen Rundfunk übergeben.

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