Thundorf
Gewässer

Höhere Kosten für den Ransbach

Schon länger ist die Renaturierung des Ransbachs in Thundorf geplant. Sie wird nun allerdings rund 80 000 Euro teurer als ursprünglich erwartet.
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Der Ransbach soll renaturiert werden. Foto: Philipp Bauernschubert
Der Ransbach soll renaturiert werden. Foto: Philipp Bauernschubert

Bereits seit 2015 ist die Renaturierung des Ransbachs ein Thema im Gemeinderat. Am 23. Februar 2017 hatte der Gemeinderat beschlossen, an das Planungsbüro Dietz und Partner aus Elfershausen den Auftrag für die Planung der Renauturierung des Bachs zu vergeben.

Inzwischen fand eine beschränkte Ausschreibung statt. Das Planungsbüro prüfte die eingegangenen Angebote und erstellte einen Preisspiegel. Das Angebot der günstigsten Firma enthielt eine nicht zulässige Mischkalkulation bezüglich der Baustelleneinrichtung. Hierzu wurde vom Büro die VOB-Stelle an der Regierung von Unterfranken befragt. Mit dem günstigsten Anbieter ist daher noch ein Gespräch erforderlich.

Außerdem wurde eine Kostenberechnung auf der Grundlage des Ausschreibungsergebnisses erstellt. Die Berechnung hat ergeben, dass gegenüber der Kostenberechnung aus dem Bauentwurf von rund 180 000 Euro Gesamtkosten von fast 260 000 Euro zu erwarten sind. Das sind fast 80 000 Euro mehr.

Nach Rücksprache mit dem Wasserwirtschaftsamt Bad Kissingen kann eine Erhöhung der Förderung in Aussicht gestellt werden. Sauer stieß dem Gemeinderat der kurzfristige Zeitpunkt für die Beschlussvorlage auf.

Der Bürgermeister begründete das aber damit, dass das Vorhaben noch im laufenden Jahr beginnen muss, um die Förderung auszuschöpfen. Bürgermeister Egon Klöffel wurde vom Gemeinderat ermächtigt, den Auftrag an den wirtschaftlichsten Anbieter zu vergeben, sobald eine Vergabe möglich ist und die Förderung vom Wasserwirtschaftsamt zugesichert ist.

Stammtisch braucht Platz

Dem Bauantrag für eine 15 mal 14,50 Meter große landwirtschaftliche Maschinen- und Lagerhalle gab der Gemeinderat sein Einvernehmen. Die Firsthöhe der Halle beträgt 6,34 Meter.

Dem Gemeinderat lag auch ein Antrag des "Stammtisches für Ortsgeschichte und Brauchtum Thundorf" vor. Der Stammtisch will einen Raum für die Lagerung historischer Unterlagen. Der Gemeinderat beschloss, die in Frage kommenden Räumlichkeiten im Dachgeschoss des Rathauses mit dem Stammtisch zu besprechen.

Nach Durchführung der örtlichen Prüfungen der Jahresrechnungen 2016 und 2017 durch den gemeindlichen Rechnungsprüfungsausschuss und der Aufklärung von Unstimmigkeiten stellte der Gemeinderat den Jahresabschluss in der öffentlicher Sitzung fest und entschied über die Entlastung. Die Verwaltung hatte zu den einzelnen Prüfungsfeststellungen - 2016 waren es fünf und 2017 neun - Stellung genommen. Für die Jahresrechnungen erfolgte die Entlastung.

Bürgermeister Klöffel machte noch auf eine Veranstaltung des "Themenarbeitskreises Thundorf" am 1. Oktober aufmerksam. Dabei geht es um die Fortschreibung des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzeptes (ILEK). Nach den gut angenommenen Planer-vor-Ort-Ständen im Mai folgte am 9. Juli die öffentliche Auftaktveranstaltung. Als nächster Schritt werden nun in allen beteiligten Gemeinden des Schweinfurter Oberlandes Themenarbeitskreise gebildet, in denene alle Bürger Mitmachen können.

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