Münnerstadt
Kommunalpolitik

Helmut Blank ist wieder da

Der Bürgermeister hat am 1. August seinen Dienst wieder aufgenommen. Damit hat die sechsmonatige Vertretungszeit ein Ende.
Artikel drucken Artikel einbetten
Bürgermeister Helmut Blank ist ins Münnerstädter Rathaus zurückgekehrt und hat die Amtsgeschäfte wieder übernommen.  Foto: Thomas Malz
Bürgermeister Helmut Blank ist ins Münnerstädter Rathaus zurückgekehrt und hat die Amtsgeschäfte wieder übernommen. Foto: Thomas Malz
Nach genau sechsmonatiger Krankheit ist Bürgermeister Helmut Blank (CSU) ins Rathaus zurückgekehrt. Noch werde er nicht jeden Tag acht Stunden im Rathaus bleiben. "Aber was nötig ist, werde ich machen", sagt er. Für seine zum jetzigen Zeitpunkt doch etwas überraschende Rückkehr nennt er einen Grund: "Ich war bis zum 31. Juli krank geschrieben. Nach einer Abschlussuntersuchung an diesem Tag habe ich grünes Licht bekommen."


Auf dem Laufenden gehalten

Und so ist er am 1. August wieder ins Rathaus gegangen, wo er zunächst ein kurzes Gespräch mit 2. Bürgermeister Andreas Trägner (Freie Wähler) geführt hat. "Im Groben bin ich aber informiert, ich wurde auf dem Laufenden gehalten." Inzwischen habe es ein weiteres Gespräch über geplante Umstrukturierungen in der Verwaltung gegeben, an dem auch Andreas Trägner und 3. Bürgermeister Axel Knauff (SPD) teilgenommen haben. "Und das soll auch in Zukunft so bleiben", betont das Stadtoberhaupt.
An seinem ersten Arbeitstag sei er vielen Leuten begegnet, die sich gefreut hätten, dass er wieder im Amt ist. "Das hat mir sehr gut getan." Zu seinem Gesundheitszustand sagt er nur: "Ich bin auf einem sehr guten Weg der Besserung." Deshalb will er nun auch dauerhaft im Amt bleiben. Seine kurzfristige Rückkehr in den Osterferien sei zu frühzeitig gewesen, gesteht er heute ein. "Aber ich wollte, dass Michael Kastl auch einmal Urlaub machen kann."


Informationen einholen

Die Schwerpunkte für die nächsten Tage hat sich Helmut Blank schon gesetzt. Einerseits will er sich über die Dinge informieren, die er noch nicht so gut kennt, was vor allem die nichtöffentlichen Punkte der Stadtratssitzungen betrifft. "Und dann will ich mir die Altstadt und die Baustellen in den Stadtteilen wie in Wermerichshausen und Seubrigshausen anschauen und Gespräche mit der Verantwortlichen führen."
Mit seinem Wiedereinstieg ist die Zeit der Vertretung vorüber. Vier Monate lang hatte der frühere 2. Bürgermeister Michael Kastl (CSU) die Amtsgeschäfte geführt. Dann erklärte er seinen Rücktritt, vor allem, weil er beruflich stark eingebunden ist. Bei der Wahl des neuen 2. Bürgermeisters am 1. Juni ging Andreas Trägner (Freie Wähler) als Sieger hervor. Er hat nun genau zwei Monate, die Geschicke der Stadt geleitet. "Ich war mit der Vertretung zufrieden, möchte mich auch bei Michael Kastl und Andreas Trägner für ihre Arbeit bedanken", so Helmut Blank.


"Interessante Phase"

"Er ist der gewählte Bürgermeister der Stadt Münnerstadt", sagt Michael Kastl. "Wenn er genesen ist und die Amtsgeschäfte wieder aufnimmt, dann ist das nur begrüßenswert." Damit würden nun auch die Stellvertreter und die Verwaltung entlastet. "Das wird jetzt eine interessante Phase für die Stadt die Stadtratsarbeit sein", blickt Michael Kastl in die Zukunft. "Bleibt zu hoffen, dass alle Beteiligten mögliche Befindlichkeiten hinter das Wohl der Stadt zurückstellen."
Ganz ähnlich sieht es Andreas Trägner: "Uns ist es im Stadtrat in den vergangenen Monaten gelungen, sehr gut zusammenzuarbeiten und wir haben deutliche Erfolge erzielt." Als Beispiel nennt der 2. Bürgermeister den einstimmig beschlossenen Haushalt, der neben Steuersenkungen für die Bürger wichtige Investitionen beinhalte, wie beispielsweise den Umbau der Mehrzweckhalle und den Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Münnerstadt. "Ich hoffe, dass wir auch nach der Rückkehr von Herrn Blank diese Sachpolitik fortführen."
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren