Thundorf

Ein Thundorfer Original

Der Thundorfer Valtin Bonfig ist am Sonntag verstorben.
Artikel drucken Artikel einbetten
Thundorfs Valtin Bonfig ist am Sonntag gestorben. Foto: Philipp Bauernschubert
Thundorfs Valtin Bonfig ist am Sonntag gestorben. Foto: Philipp Bauernschubert

Das Thundorfer Original Valtin Bonfig ist tot. Dabei deutete am vergangenen Sonntag, als ihn seine Angehörigen besuchten, neben Atembeschwerden, nichts darauf hin, dass dies der letzte Tag in seinem Leben sein sollte. Als gegen Abend die Diakonie bei ihrem täglichen Besuch nach dem Rechten sehen wollte, fand ihn der Pflegedienst im Sessel vor. Valtin Bonfig war friedlich eingeschlafen, und es konnte nur noch sein Tod festgestellt werden.

Valtin Bonfig wurde am 10. Juni 1944 als viertes Kind der Eheleute Auguste und Alfred Bonfig geboren. Er besuchte die Volkssschule und half in der kleinen elterlichen Landwirtschaft mit. Schließlich begann er eine Lehre als Betonbauer bei der Firma Riedel-Bau in Schweinfurt, wo er auch über Jahre arbeitete. Einige Jahre war er auch im gemeindlichen Bauhof tätig und hier vor allem zuständig für den Wertstoffhof.

Ehrenamtlich bei fast allen Thundorfer Vereinen

Zeitlebens war der Verstorbene ehrenamtlich bei fast allen Thundorfer Vereinen engagiert.

Beim TSV Thundorf (1969 bis 2019) und auch beim CSU Ortsverband (1970 bis 2020) war Bonfig Gründungsmitglied und in beiden Fällen Mitglied über 50 Jahre. Auch bei der Reservistenkameradschaft war er an der Gründung beteiligt. Dazu kamen noch langjährige Mitgliedschaften bei der Eigenheimervereinigung, bei Kolping und weiteren Vereinen. Er hatte seine Auftritte im Fasching, beim Theater, er war Platzwart und Grillmeister beim Sportverein und liebte Vereinsausflüge. Im kirchlichen Bereich war er jahrzehntelang zuständig für das Osterfeuer, und bis ins Jugendalter versah er den Ministrantendienst.

Fröhlichkeit und freundliche Art

Was Valtin Bonfig besonders auszeichnete, war seine Fröhlichkeit, sein Humor und seine freundliche Art. Unvergessen die Abende im Sportheim oder in der Dorfkneipe, wo noch die alten Lieder in froher Runde gesungen wurden, da war er dabei, denn Singen war seine Leidenschaft. Er war ein Mensch, der das Ehrenamt mit seiner ganzen Person ausführte, und der den Mitmenschen viel Gutes tat.

Der Rosenkranz wird am Sonntag, 26. Januar, 13 Uhr, und am Montag, 27. Januar, 14 Uhr, in der St. Laurentiuskirche für den Verstorbenen gebetet. Im Anschluss daran folgt um 14.30 Uhr das Requiem und anschließend die Urnenbestattung auf dem Friedhof. Es wird gebeten, die Trauerreden nach dem Gottesdienst anschließend in der Kirche zu halten.

Verwandte Artikel

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren