Rothhausen
Schützen

Ein Schuss brachte Dominik Englert die Krone bei den Schützen in Roth

Dominik Englert hat die Nachfolge von Volker Mauer als Schützenkönig angetreten.
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Unser Foto zeigt das neue Königshaus mit (von  links): Die Schützenmeisterin und Siegerin des Preisschießens, Nadine Müller, 2. Ritter Jennifer Beck, Schützenkönig Dominik Englert, 1. Ritter Volker Mauer, Jugendkönig Leonard Terwart und 2. Bürgermeisterin Judith Dekant.
Unser Foto zeigt das neue Königshaus mit (von links): Die Schützenmeisterin und Siegerin des Preisschießens, Nadine Müller, 2. Ritter Jennifer Beck, Schützenkönig Dominik Englert, 1. Ritter Volker Mauer, Jugendkönig Leonard Terwart und 2. Bürgermeisterin Judith Dekant.

Der bisherige Amtsinhaber war zunächst unter den Klängen der Lauertalkapelle von zuhause abgeholt worden, ehe er im Schützenhaus die Scheibe mit dem verhüllten Namen des neuen Würdenträgers freilegen durfte.

Traditionell darf beim Königsschießen in Rothhausen nur ein Schuss abgegeben werden. Dominik Englert zeigte sich mit einem 225,1-Teiler am zielsichersten. Ihm stehen als Ritter Volker Mauer (400,0) und Jennifer Beck (466,2) zur Seite.

Bei den Jugendlichen hatte Leonard Terwart den besten Schuss, der damit die Scheibe des Jugend-Königs erhielt.

Beim Preisschießen ging Schützenmeisterin Nadine Müller (26-Teiler) als Gewinnerin hervor. Die weiteren Plätze belegten Manuel Elflein (51) und Bernd Müller (56).

Schützenmeisterin Nadine Müller bedauerte, dass sich in diesem Jahr nur 21 Mitglieder an den Schießwettbewerben beteiligt hatten. Damit würde sich der Abwärtstrend der vergangenen Jahre weiter fortsetzen. Dies stehe jedoch im Gegensatz zu den sportlichen Erfolgen, denn die 1. Mannschaft sei zweimal hintereinander aufgestiegen. Weil dadurch ein Zuwachs bei den aktiven Schützen zu verzeichnen sei, konnte für dieses Saison sogar eine 2. Mannschaft gemeldet werden.

2. Bürgermeisterin Judith Dekant sprach den Schützen Mut zu. In allen Vereinen lasse das Mitgliederinteresse nach. Dies sei ein gesellschaftlicher Trend, vor dem kein Verein verschont bleibe. Ein volles Schützenhaus zur Proklamation zeige allerdings doch sehr, wie die Rothhäuser sich ihrem Schützenverein verbunden fühlen. Zudem trage die Nachwuchsarbeit durchaus Früchte, denn in den beiden Mannschaften schießen immer mehr Schützen, die in ihrer Jugend entsprechend ausgebildet worden sind.

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