Maßbach
Sanierung

Der Hang an der Maßbacher Parksiedlung wird sicher gemacht

Mit Ankern und Spritzbeton soll der Böschung und damit auch der Straße an der Parksiedlung neuer Halt gegeben werden.
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In der Parksiedlung laufen die Hangsicherungsarbeiten, damit künftig keine Gefahr mehr besteht, dass die Böschung abrutscht. Foto: Heike Beudert
In der Parksiedlung laufen die Hangsicherungsarbeiten, damit künftig keine Gefahr mehr besteht, dass die Böschung abrutscht. Foto: Heike Beudert

In der Maßbacher Parksiedlung sind die Arbeiten zur Absicherung des Hanges am Laufen. Die Maßnahme war notwendig gewesen, weil der Hang abzurutschen drohte, erläutert Bürgermeister Matthias Klement auf Anfrage.

Knapp 700 000 Euro kostet alleine die jetzt laufende Absicherung des Hanges. Um das Gelände zu befestigen, müssen laut Matthias Klement Anker im Hang verbaut werden. Danach wird die steile Böschung oberhalb der Staatsstraße in Richtung Rothhausen mit Spritzbeton ausgegossen.

Matthias Klement erklärt auf Nachfrage, dass vermutlich eine nicht ausreichende Verdichtung in Teilen der Straße dazu geführt hatte, dass ein Abkippen der Straße drohte. Allerdings ist die Straße auch bereits rund 60 Jahre alt. Damals waren die Baustandards andere als heute.

Bei den derzeit laufenden Bauarbeiten handelt es sich um den 2. Bauabschnitt. Im Jahr 2018 waren Kanal- und Wasserleitungen für rund 400 000 Euro erneuert worden. Nach Abschluss der Sicherungsmaßnahme folgt der Neubau der Straße. "Zum Glück für die Anlieger müssen diese nicht mehr zahlen", betont Matthias Klement. Denn mit Abschaffung der Straßenausbaubeiträge können die Investitionskosten nicht mehr auf die betroffenen Anlieger umgelegt werden.

Für die Anlieger bringen die Straßenbauarbeiten einige Einschränkungen mit sich. So können die Bewohner derzeit ihre Grundstücke nicht mehr anfahren. In der schmalen Straße ist es nicht möglich, Anliegerverkehr und Bauarbeiten parallel laufen zu lassen.Die Pkw müssen auf dem unterhalb liegenden Parkplatz an der Lauertalhalle abgestellt werden.

Margita Kamenik ist froh, dass zumindest ein provisorischer Treppenaufgang von der Staatsstraße hoch zur Parksiedlung geschaffen wurde. Dieser verkürzt den Weg vom Parkplatz zu den Wohnhäusern doch um einiges. Nicht erspart bleibt den Bewohnern aber das Schleppen der Einkäufe. Mühseliger als sonst ist auch die Müllentsorgung, denn die Müllfahrzeuge können nicht bis vor die Haustüre fahren.

Hansjörg Schmidt hat momentan das Glück, dass die Baustelle noch nicht bis zu seinem Grundstück gekommen ist. Wenn keine Baufahrzeuge dort stehen, kann er sein Haus noch gelegentlich mit dem Auto erreichen. Auch die Müllabfuhr fährt bislang noch. Schwieriger wird es, wenn das nicht mehr möglich ist. In diesem Fall müssten die Tonnen über einen Treppenweg zur nächst höher gelegenen Straße gebracht werden.

Trotz mancher Unannehmlichkeit, zu der auch Matsch nach Regenwetter gehört, scheinen sich die Bewohner der Parksiedlung aber mit der Situation zu arrangieren. Margita Kamenik ist froh, dass die Straße jetzt gemacht wird. Sie hatte schon gelegentlich Sorge, die Fahrbahn könnte einfach wegbrechen und begrüßt deshalb, dass sie neue Stabilität erhält. Aber sie freut sich auch auf die Zeit, wenn alle Arbeiten endlich abgeschlossen sind.

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