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Saal an der Saale
Konzert

Der Gospel-Funke sprang über

Der Workshop-Gospelchor begeisterte die Besucher. Rick Cotton hatte in nur einem Tag hatte er einen Chor zusammengeschmiedet.
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Ein Gospelkonzert, das es in sich hatte und nicht nur Gospelfans begeisterte. Rick Cotton war mit dem "Workshop-Chor" am Sonntag in der Pfarrkirche zu Gast. Er selbst und seine Familie gaben nach einer kurzen Pause noch einmal ein kleines Konzert als Zugabe. Hanns Friedrich
Ein Gospelkonzert, das es in sich hatte und nicht nur Gospelfans begeisterte. Rick Cotton war mit dem "Workshop-Chor" am Sonntag in der Pfarrkirche zu Gast. Er selbst und seine Familie gaben nach einer kurzen Pause noch einmal ein kleines Konzert als Zugabe. Hanns Friedrich
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Das gemeinsam gesungene und geklatschte "O Happy day" in der Saaler Pfarrkirche zeigte, dass es dem Workshop-Gospel Chor gelungen war in kürzester Zeit die Gäste eines besonderen Konzertabends mit einzubinden. Es war ein Konzert, das die Sängerinnen und Sänger zu Höchstleistungen herausforderte und denen es gelang von Anfang an den Funken des Gospel auf die Gäste zu übertragen. Motor des Ganzen war dabei der bekannte Keyboarder, Sänger und Komponist Rick Cotton. In einem eintägigem Workshop hatte er einen Chor zusammengeschmiedet, der höchste Anerkennung verdient. Noten beim Workshop gab es nicht, lediglich die Texte lagen vor. "Rick sang vor und wir haben einfach nachgesungen und das hat wunderbar geklappt," sagen Teilnehmer, die immer noch begeistert von diesem Wochenende sind.
Einer den das ganz besonders freute war Rupert Schneider aus Saal. Ihm war es nämlich gelungen Rick Cotton nach Saal zu bekommen. Die Kommentare der Workshop-Teilnehmer: "Es war einfach toll... eine solche Gemeinschaft... es war ein arbeitsintensives Wochenende... wir haben am Samstag von 10 Uhr morgens bis 19.30 Uhr in der Saaler Festhalle geprobt... über so viele Stunden habe ich noch nie gesungen.... aber es hat ungemein viel Freude gebracht." Genau diese Freude und diesen Geist des Gospel brachten die 70 Sängerinnen und Sänger, denn auch beim Konzert mit. Sieben Lieder hatte man einstudiert und alle kamen beim Publikum sofort an. Schon allein der Einzug mit den Gewändern eines Gospelchores, wie man es aus Amerika kennt, war ein Hingucker, aber auch der rhythmische Gesang dazu, der die Konzertbesucher gleichsam mit hinein genommen hat. "Walking up the kings highway" sang der Workshop-Gospelchor.
Gospels wie "God ist so wonderful... Jesus is real... oder Every praise" waren Liedbeiträge die, verbunden mit den rhythmischen Bewegungen des Chores, jeden Konzertbesucher sofort mit hinein nahm in Text und Melodie. Ein Konzertabend, der ganz sicher nicht nur bei den Chormitgliedern in langer Erinnerung bleiben wird. "So etwas könnte man wiederholen... es war schön... ich war wirklich vom Gesang begeistert..." , sagten Konzertbesucher. So war es fast selbstverständlich, dass die Frage nach einem zweiten Workshop bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aufkam. "Ich komme gerne wieder," war dazu die Antwort von Rick Cotton. Er selbst war begeistert von "seinem Chor".Rick Cotton ließ vorsingen und teilte in Alto und Tenor ein. Dann war Kennen lernen angesagt bevor der Samstag ganz im Zeichen des Einübens der Gesangstitel stand.
Dabei waren auch Lieder, die Rick Cotton selbst geschrieben hatte. "Ich bin mit den Leuten hier sehr zufrieden, denn sie waren von Anfang an mit dabei und sind von meiner Musik und den Liedtexten begeistert, auch wenn sie sie vorher nicht gekannt haben." Rick Cotton lacht, als er erzählt, dass es für den Chor keine Noten gegeben hat. Lediglich die Texte lagen vor. "Ich habe als Kind auch keine Noten gehabt, sondern nach Gehör gespielt und gesungen. So habe ich es auch hier gemacht. Ich habe vorgesungen und die Leute haben mir nachgesungen, das hat wunderbar geklappt." Wie sahen das die Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Sie waren rundum begeistert. Rick Cotton habe es, obwohl er kaum deutsch spricht, verstanden zu motivieren, auch einmal etwas Lustiges, einen Witz erzählt. "Es war einfach nur schön... Gospel, das ist eben Power, das ist Gesang, der ins Blut und in die Glieder geht... da muss man mitklatschen, sich im Takt bewegen, das geht gar nicht anders.


Bildunterzeile

Acht Stunden lang nur singen - das war beim Gospel Workshop in Saal an der Saale am Samstag notwendig, denn bereits am Sonntag gab es ein großartiges Konzert. Gesungen wurde übrigens nur nach vorliegenden Texten. Noten waren nicht vorhanden. Man sang einfach Rick Cotton nach. Foto: Friedrich

Ein Gospelkonzert, das es in sich hatte und nicht nur Gospelfans begeisterte. Rick Cotton war mit dem "Workshop-Chor" am Sonntag in der Pfarrkirche zu Gast. Er selbst und seine Familie gaben nach einer kurzen Pause noch einmal ein kleines Konzert als Zugabe. Foto: Friedrich

Rick Cotton, der weltweit bekannte Keyboarder, Sänger und Komponist war am Wochenende in Saal an der Saale. Hier begeisterte er mit seinem Workshop-Chor die zahlreichen Besucher. Foto: Friedrich
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