Bad Königshofen im Grabfeld
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Von Königshofen bis Neustadt für Bäderlandkreise unterwegs

Rund 100 Radler starteten zur elften Bäderlandkreis-Tour von Bad Königshofen nach Bad Neustadt.
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Auf dem Weg nach Sulzfeld ging es, vorbei an der Schutzmantelkapelle Merkershausen und historischen Bildstöcken. Schließlich wollte man diesmal Kultur und Landschaft erleben.  Foto: Hanns Friedrich
Auf dem Weg nach Sulzfeld ging es, vorbei an der Schutzmantelkapelle Merkershausen und historischen Bildstöcken. Schließlich wollte man diesmal Kultur und Landschaft erleben. Foto: Hanns Friedrich
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"Sie zeigen Flagge für die Bäderlandkreise Rhön-Grabfeld und Bad Kissingen - und das finde ich eine gute und wichtige Sache", das betonte der stellvertretende Landrat Peter Suckfüll (Nordheim/ Rhön) bei der Begrüßung der rund 100 Radler am Montagmorgen am Bad Königshofener Marktplatz.


Rast an den schönsten Flecken

Von hier aus startete die Tour zum elften Mal. Diesmal allerdings war sie nur einen Tag lang und endete am Nachmittag am Marktplatz in Bad Neustadt. "Wir wollen nicht nur in unserer schönen Landschaft radeln, sondern auch die Kultur und die Besonderheiten kennenlernen", sagten die Kurdirektoren Michael Feiler (Bad Neustadt) und Werner Angermüller (Bad Königshofen). Das war auch der Grund, warum man sich nur auf einen Tag geeinigt hat.

Von Bad Königshofen ging es über den Radweg Merkershausen, Kleinbardorf nach Sulzfeld, wo Bürgermeister Jürgen Heusinger die Radler erwartete. Hier gab es ausführliche Informationen über den Fremdenverkehrsort. Natürlich gastierten die Radler dazu am Badesee, einem der schönsten Flecken der Gemeinde. Vorbei an Großbardorf und Großwenkheim radelte die Truppe in Richtung Maria Bildhausen. In dem ehemaligen Zisterzienserkloster legten sie die Mittagsrast ein. Hier gab es natürlich eine Führung durch die historischen Anlagen, bevor die Radtour nach Bad Neustadt weiterführte. Dort traf die Radlergruppe gegen 15 Uhr ein. Eine Stunde später war die Rückfahrt nach Bad Königshofen per Fahrrad oder auch Transport.


Besonderheiten der Region

"Wir wollen die Region darstellen und dabei auch einmal die Highlights herausgreifen", sagte Bad Neustadts Kurdirektor Michael Feiler. Schließlich kämen die Radler aus dem gesamten Landkreis Rhön-Grabfeld und Bad Kissingen. Da sei es gut, einmal zu wissen, wo die Besonderheiten der Region, zum Beispiel im Grabfeld, liegen. Traditionell starteten die Radler am Marktplatz in Bad Königshofen, wo Bürgermeister Thomas Helbling diese willkommen hieß.


Einladung zum Jubiläum

Sein besonderer Gruß galt den Kurdirektorinnen und Kurdirektoren sowie all denen, die aus der Tourismusbranche der Landkreise Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld gekommen waren. Schön sei es, dass wieder so viele die Bäderland- Radtour angenommen haben.

Kurz streifte der Bürgermeister noch das Jubiläumsjahr und lud alle für das Festwochenende 9. bis 10. Juli nach Bad Königshofen ein. Stellvertretender Landrat Peter Suckfüll freute sich auch im Namen von Landrat Thomas Habermann, dass die Bäderland-Tour nun schon zum elften Mal stattfindet und immer noch auf großes Interesse stößt. Sein Dank galt Bürgermeister Thomas Helbling. Denn, so betonte Peter Suckfüll, "für das Wetter ist immer der Bürgermeister verantwortlich".


Gute Zusammenarbeit

Lobend erwähnte er die vielen Radler, aber auch die Polizeistation Bad Königshofen, die an diesem Tag die Begleitung übernommen hatte. Schließlich mussten oftmals Straßen überquert werden. Herausgestellt hatte der stellvertretende Landrat die gute Zusammenarbeit der Landkreise Rhön-Grabfeld und Bad Kissingen, was auf die fünf Bäder übertragbar sei. Zur Radtour meinte er, dass die Pedaleure aus Rhön-Grabfeld und Bad Kissingen damit Flagge für die Bäderlandkreise zeigen.


Radfahrverein sichert

Kurdirektor Werner Angermüller dankte den Organisatoren der Tourismus GmbH Bad Neustadt, aber auch allen, die mitgeholfen haben und mithelfen, dass diese neue Tour ein Erfolg wird. Dank galt dem Radfahrverein von Unteressfeld, der wieder die Führung übernommen hat, aber auch gleichzeitig "das Schlusslicht" ist, damit die Sicherheit gewährleistet ist. Kurze Zeit später sah man die Gruppe an der Schutzmantelkapelle in Merkershausen, von dort ging es nach Kleinbardorf und schließlich nach Sulzfeld.


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