Rannungen

TSV steht nicht nur finanziell gut da

Der Verein sieht sich als Wirtschaftsfaktor für den Ort: Die Photovoltaikanlage wirft Gewinn ab. Auch sportlich läuft es rund.
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Vorsitzender Werner Keller, Herbert Memmel (60 Jahre Mitglied), Ehrenmitglied Ludwig Berninger, Alfred Erhard (von links) Foto: Daniel Wiener
Vorsitzender Werner Keller, Herbert Memmel (60 Jahre Mitglied), Ehrenmitglied Ludwig Berninger, Alfred Erhard (von links) Foto: Daniel Wiener
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Als Wirtschaftsfaktor für den Ort bezeichnete Finanzchef Ludwig Berninger den TSV Rannungen. Und tatsächlich hat der größte Verein des Ortes mit alljährlichen Investitionen im fünfstelligen Bereich einiges zu bieten. Neun verschiedene Abteilungen sind aktiv. Alle Sportleiter listeten ihre Aktivitäten auf. Herausragend war die Meisterschaft der Fußballer, die in die Kreisliga aufgestiegen sind.
Neueste Abteilung ist das Kinderturnen, das nach einigen Jahren wieder belebt werden konnte. Über 30 Kinder machen mit, demnächst können zwei Altersgruppen gebildet werden.
Der Breitensport wird ohnehin großgeschrieben. Ohne Wettkampfzwang treffen sich Radfahrer zu Ausfahrten, auch die Gymnastikgruppen bieten ein ungezwungenes Fitnessprogramm an. Die Laufgruppe trifft sich regelmäßig. Zudem konnte die Volleyballabteilung neu belebt werden. An Rundenwettkämpfen nimmt die Tischtennis-Abteilung teil und auch die Schützen. Letztgenannte sehen jedoch zunehmend nicht mehr ein, sowohl Beiträge an den TSV und auch an den Sportschützenbund abzuführen. Vorsitzender Werner Keller möchte die Abteilung jedoch unbedingt beim TSV halten. Einige Schützen hatten den Verein dennoch bereits verlassen. Weil zudem auch noch eine sogenannte Mitgliederbereinigung durchgeführt wurde, ist der Stand von 694 auf 670 gesunken.

Umbaupläne auf Eis gelegt

Drei Faktoren sichern dem TSV ein wirtschaftliches Überleben, das durchaus auch die Erfüllung außerplanmäßiger Wünsche zulässt. Da ist die Faschingsabteilung mit ihren stets ausverkauften Sitzungen, aber auch das Seefest. Dritte Säule ist seit diesem Jahr die 2006 installierte Photovoltaikanlage auf dem Sportheimdach, die jetzt abbezahlt ist und die nächsten zehn Jahre eine garantierte Einspeisevergütung von jährlich rund 10 000 Euro auf das Konto fließen lässt.Trotz der guten wirtschaftlichen Lage hat die Vorstandschaft Abschied von einer umfassenden Sportheimrenovierung mit Anbau genommen. Diese war mit über 300 000 Euro vorveranschlagt worden, viele Eigenleistungen wären nötig gewesen. Zu viele Mitglieder hätten dem Projekt aber die Gefolgschaft versagt, so Keller. Dennoch entsteht derzeit ein Anbau in Holzständerbauweise, der mit nur 13 000 Euro zu Buche schlagen wird. Aber auch der Gymnastikraum wurde saniert.
Zum Ehrenmitglied ernannt wurde Ludwig Berninger. Der 55-Jährige trat dem TSV schon 1968 bei. Über zehn Jahre war er Trainer und Abteilungsleiter im Juniorenfußball, die JFG Wern-Lauertal hat er mit aus der Taufe gehoben. Besonders herausragend sei aber sein Engagement in der Vorstandschaft, so Alfred Erhard bei der Laudatio.

Langjährige Mitglieder

Für ihre langjährige Treue zum Verein wurden ausgezeichnet: 30 Jahre: Helga Erhard, Renate Steinert, Rainer Nöth, Rüdiger Nöth, Jürgen Röder, Sylvia Stapf, Franz Düring, Harald Steinert, Resi Wehner, Walter Gehrig, Florian Schmitt
40 Jahre: Ignaz Ankenbauer, Walter Döll, Günter Erhard, Klaus Herbig, Gertrud Kess, Hermann Metz, Erwin Röder, Paul Seufert, Klaus Wolf, Elfriede Dittmann, Werner Dittmann, Helmtrud Dittmann, Armin Stahl, Ingrid Stahl, Johanna Stahl, Manfred Stahl, Hildegard Bretscher, Elfriede Hofmann.
50 Jahre: Manfred Erhard, Willi Morber.
60 Jahre: Werner Berninger, Herbert Memmel.







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