Poppenlauer
Energie

Solarpark an der A71 bei Poppenlauer einen Schritt weiter

Behörden und Nachbargemeinden haben keine wesentlichen Einwände gegen die Änderung des Flächennutzungsplans an der A71.
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So ähnlich könnte er aussehen: Der geplante Solarpark entlang der A 71 auf der Gemarkung Poppenlauer. Symbolfoto: Reißaus
So ähnlich könnte er aussehen: Der geplante Solarpark entlang der A 71 auf der Gemarkung Poppenlauer. Symbolfoto: Reißaus
Der geplante Solarpark entlang der A 71 auf der Gemarkung Poppenlauer ist einen wesentlichen Schritt weitergekommen. Dazu müssen der Flächennutzungsplan für den Markt Maßbach geändert und ein Bebauungsplan für ein entsprechendes Sondergebiet "Solarpark an der A 71" aufgestellt werden. In der jüngsten Sitzung des Maßbacher Gemeinderates wurden Einwendungen und Stellungnahmen zum Flächennutzungsplan behandelt. Es sei gleich gesagt: Es gab keine wesentlichen Einwände dagegen.

Zehn Meter zurück

Ein Grundstückseigentümer wollte, dass die Grenze um zehn Meter zurückgenommen wird. Dem wurde entsprochen. 14 Organisationen und Behörden wie das Landesamt für Denkmalpflege, das Wasserwirtschaftsamt oder der Landesbund für Vogelschutz hatten Anregungen, die aber die Errichtung des Solarparks nicht tangieren.

Abwängungs-Empfehlungen

Zwölf "Behörden, Träger öffentlicher Belange und Nachbargemeinden" teilten mit, dass sie keine Einwände haben. Darunter sind zum Beispiel die Telekom, das staatliche Bauamt Schweinfurt, das Bergamt und das Luftamt Nordbayern oder die Stadt Münnerstadt. Eine dritte Gruppe von Behörden und Stellen meldete sich gar nicht. Auch alle Nachbargemeinden sind einverstanden.
Das Kronacher Ingenieurbüro IVS hatte für die Marktgemeinde die so genannten Abwägungs-Empfehlungen zu den Stellungnahmen erstellt. Auf Vorschlag von Bürgermeister Matthias Klement stimmte der Marktgemeinderat diesen Abwägungs-Empfehlungen einstimmig zu. Sie werden nun nochmals allen Behörden und Trägern öffentlicher Belange zugeleitet. Mit der Änderung des Flächennutzungsplanes ist es allerdings noch nicht getan. Damit der Bebauungsplan "Solarpark an der A 71" aufgestellt werden kann, mussten ebenfalls die Öffentlichkeit sowie Behörden und sonstige Träger öffentlicher Belange gehört werden. Wie beim Flächennutzungsplan hatte es bislang da keine wesentlichen Änderungswünsche oder Einwendungen gegeben, heißt es in der Sitzungsvorlage der Verwaltung für den Marktgemeinderat.

Plan wurde gebilligt

Das Gremium billigte schließlich den vom Ingenieurbüro IVS ausgearbeitet Planentwurf. In Kraft treten kann er damit noch nicht, denn er muss nun zunächst öffentlich ausgelegt werden, die Behörden sind nochmals zu beteiligen. Auch auf der Tagesordnung des Marktgemeinderates wird er wieder auftauchen.

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