Münnerstadt

Rübenbauern bekommen weniger Geld

Die Zuckerrübenbauer aus dem Raum Münnerstadt haben ihren Ortsobmann und seine Stellvertreter für die nächsten Jahre gewählt.
Artikel drucken Artikel einbetten
Roland Dömling (links) ist neuer Obmann der Rübenbauern. Seine Stellvertreter sind Jochen Then (Mitte) und Franz Weber (links). Foto: Dömling
Roland Dömling (links) ist neuer Obmann der Rübenbauern. Seine Stellvertreter sind Jochen Then (Mitte) und Franz Weber (links). Foto: Dömling
Immer weniger Landwirte bauen Zuckerrüben an. Deshalb gibt es längst keine Ortsgruppen der Rübenbauern mehr, sondern ortsübergreifende Zusammenschlüsse. Im Bereich Münnerstadt bilden die Landwirte aus Münnerstadt, Althausen, Nüdlingen und jetzt auch aus Burglauer/ Niederlauer eine Gruppe, die von einem Obmann geführt wird.
Dieser wurde im Rahmen einer Mitgliederversammlung gewählt. Roland Dömling (Münnerstadt) erhielt das Vertrauen. Er ist für die nächsten sechs Jahre Obmann der Gruppe. Seine Stellvertreter sind Jochen Then (Burglauer) und Franz Weber (Nüdlingen). In Münnerstadt gibt es vier Rübenbauern, in Althausen und Niederlauer einen, in Nüdlingen zwei und in Burglauer acht.
Während die Zahl der Rübenanbauer weiter sinkt, sei die Anbaufläche weitgehend stabil, erklärt Roland Dömling. In diesem Jahr ist der Rübenpreis schlecht. "Es gibt weltweit zuviel Zucker", erläutert Dömling die Situation. Noch schwieriger könnte der Zuckerrübenanbau aber laut Dömling ab dem Jahr 2017 werden. Dann werden Quoten und Rübenmindestpreise als zentrale Elemente der gegenwärtigen Marktordnung nicht mehr zum zuckerpolitischen Instrumentarium der EU gehören. Darauf müssen sich die Landwirte einstellen.
Verwandte Artikel

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren