Münnerstadt
Gewerbe

Neue Märkte in der Unteren Au

Investor Günter Schaub will einen bestehenden Markt in der Unteren Au umbauen und daneben einen Neubau errichten. Die Bauausschuss-Mitglieder erteilten dem Vorhaben einstimmig das gemeindliche Einvernehmen.
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Diese Fotomontage des Architekten Andreas Halboth zeigt einen Teil des bestehenden Gebäudes (links) und den geplanten Neubau. Im Hintergrund ist der Kirchturm der Stadtpfarrkirche zu erkennen.  Fotomontage: Andreas Halboth
Diese Fotomontage des Architekten Andreas Halboth zeigt einen Teil des bestehenden Gebäudes (links) und den geplanten Neubau. Im Hintergrund ist der Kirchturm der Stadtpfarrkirche zu erkennen. Fotomontage: Andreas Halboth
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Das Fachmarktzentrum ist tot - es leben die Fachmärkte. Nach einer Ortsbesichtigung des Einkaufsmarktes (heute KiK) in der Unteren Au und des Umfeldes sowie einer anschließenden Beratung im Rathaus steht seitens der Stadt dem Umbau und dem Neubau von Märkten nichts mehr im Wege. Eine entsprechende Vor anfrage von Günter Schaub beantworteten die Ausschussmitglieder positiv. Bis das Vorhaben umgesetzt werden kann, bedarf es allerdings noch weiterer Abklärungen, beispielsweise mit dem Landkreis.

Lob des Bürgermeisters

"Das ist ein wunderbares Projekt", hob Bürgermeister Helmut Blank (CSU) bei der Besichtigung des Areals vor der Bauausschuss-Sitzung hervor. Nachdem man das Fachmarktzentrum habe sterben lassen müssen, sei das eine Alternative. Es habe in den letzten Wochen viele Gespräche zwischen dem 2. Bürgermeister Michael Kastl (CSU), Günter Schaub und ihm gegeben, so Helmut Blank. "Herr Schaub investiert viel Geld in die Innenstadt", betonte der Rathauschef. Er verdiene es auch, dass dieses Vorhaben unterstützt wird. Vor Ort beantworteten der Investor und der Architekt Andreas Halboth die Fragen der Ausschussmitglieder. Dieter Petsch (Forum aktiv) brachte noch ein kleines städtisches Grundstück (Schotterplatz in Richtung Lache) ins Gespräch, das vom Investor erworben werden könnte, beispielsweise für Parkplätze.
Diesen Vorschlag nahm Helmut Blank bei der anschließenden Sitzung im Rathaus wieder auf. Der Investor hatte bereits zuvor die Bereitschaft zum Kauf signalisiert. Auch Michael Kastl hob noch einmal das Engagement von Günter Schaub hervor. "Herr Schaub hat viel gemacht für die Altstadt." Aufgrund der Alternativstandortsuche für das Fachmarktzentrum solle nun in kürzester Zeit auf einem toten Punkt etwas Neues entstehen.

Auf der Grundstücksgrenze

Mit dem "toten Punkt" meinte der 2. Bürgermeister die Bitumenfläche (teils Parkplätze) neben der Spielhalle, wo es früher eine Außenbewirtschaftung gab. Dort soll eine Verkaufsstätte mit einer Größe von 562 Quadratmetern entstehen. Das Bauvorhaben soll zum großen Teil auf den Grundstücksgrenzen gebaut werden, weshalb die Abstandsflächen von den Besitzern der Nachbargrundstücke übernommen werden müssen. Die Stadt hat dies bereits in Aussicht gestellt, mit dem Landkreis muss der Investor noch verhandeln. Unmittelbar neben dem geplanten Gebäude verläuft die Schleife der Kreisstraße nach Strahlungen.
Welche Märkte sich ansiedeln sollen, darüber gab Günter Schaub mit Hinweis auf die laufenden Verhandlungen noch keine Auskunft. Auch für den geplanten Umbau des bestehenden Gebäudes gebe es mehrere Möglichkeiten. Eine davon ist, den heutigen KiK zu teilen. So wäre einschließlich des Neubaus Platz für drei Märkte. "Wir müssen uns erst mit dem Kreis abstimmen, dann schauen wir, wie es weitergeht", sagte Günter Schaub gegenüber unserer Zeitung.
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