Thundorf
Verabschiedung

Mitarbeiterin wie ein Türscharnier

Im Beisein von kirchlichen Vertretern aus den umliegenden Gemeinden wurde Pfarrbüroangestellte Solveig Schiermeyer von Pfarrer Finger verabschiedet.
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Solveig Schiermeyer (rechts) und ihre Nachfolgerin im Thundorfer Pfarrbüro, Leni Markert. Foto: Philipp Bauernschubert
Solveig Schiermeyer (rechts) und ihre Nachfolgerin im Thundorfer Pfarrbüro, Leni Markert. Foto: Philipp Bauernschubert
An der von der Kirchenverwaltung Thundorf organisierten Feier nahm auch Pastoralreferent Christof Bärhausen teil. "Ich kann mich noch gut erinnern", so Solveig Schiermeyer, "als ich mich aus familiären Gründen 1996 um eine weitere Teilzeitstelle, neben dem Pfarrbüro Münnerstadt, bei der Diözese Würzburg bewarb, wie eines Tages der bereits verstorbene Thundorfer Pfarrer Dr. Franz Oitzinger im Büro von Münnerstadt vorsprach." Der habe sie aufgefordert: "Sie müssen sofort nach Thundorf kommen, denn meine Sekretärin hat gekündigt."Nie hätte sie gedacht, dass daraus 20 Jahre werden. In seiner Laudatio auf das Wirken von Solveig Schiermeyer verglich Pfarrer Manfred Finger die Arbeit der Angestellten mit einem Türscharnier. Es klemmt manchmal, es muss gelegentlich geölt werden, aber wichtig sei: Es macht die Türe auf und zu. "So sehe ich ihre Tätigkeit" sagt Finger. "Sie bedienten und hörten unzähligen Menschen zu, standen ihnen bei Freud und Leid zur Seite: Das verdient Anerkennung und ein herzliches Dankeschön." Versehen mit einem Präsent und angesichts des Beifalls der Gäste war Solveig Schiermeyer sichtlich gerührt und bedankte sich bei allen für ihre Unterstützung. Ein kleiner Empfang schloss sich an.


Nachfolgerin seit 12. Dezember

Als Nachfolgerin ist seit dem 12. Dezember mit der gleichen Stundenzahl Leni Markert aus Seubrigshausen von der Diözese eingestellt worden. Sie führt die Amtsgeschäfte sowohl im Pfarrbüro Thundorf als auch in Seubrigshausen.
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