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Münnerstadt
Stadtpfarrkirche

Kunstwerke sind von Ausstellung zurück

Der sogenannte Marientod-Altar ist zurück in der Münnerstädter Stadtpfarrkirche.
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Michael Koller vom Kunstreferat der Diözese Würzburg untersucht die Werke auf mögliche Schäden.  Foto: Thomas Malz
Michael Koller vom Kunstreferat der Diözese Würzburg untersucht die Werke auf mögliche Schäden. Foto: Thomas Malz
Die beiden Kunstwerke des Altars, die ursprünglich wohl nicht zusammengehörten, waren seit April Bestandteil der Sonderausstellung "Der Deichsler Altar - Nürnberger Kunst um 1420" im Nationalmuseum der fränkischen Metropole.
Angeliefert wurden die Arbeiten in eigens für die Objekte hergestellten passgenauen Kisten, wie Küster Norbert Düring erläuterte.
Michael Koller vom Kulturreferat der Diözese Würzburg untersuchte die Werke auf mögliche Schäden. Er hatte die Arbeiten bereits vor dem Abbau fotografiert.
Die Münnerstädter Stadtpfarrkirche ist berühmt wegen des Altars von Tilman Riemenschneider und der Werke von Veit Stoß. Der Marientod-Altar fand bisher weniger Beachtung. Der Name des Künstlers ist nicht überliefert.
Zugesprochen werden sie inzwischen dem gleichen Meister, der auch den Nürnberger Deichsler-Altar erschaffen hat. Der untere Teil, die Predella, die Maria flankiert von acht Heiligen zeigt, dürfte um das Jahr 1419 entstanden sein, die Marientod-Tafel, die Maria auf dem Sterbebett zeigt, dürfte ein paar Jahre jünger sein. Nach Münnerstadt gekommen sind beide Werke im Jahr 1830. Sie wurden im Kunsthandel für die Neugestaltung der Kirche erworben.

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