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Münnerstadt
Braveheartbattle

Kommt der Braveheartbattle zurück an die Lauer?

Wird Münnerstadt 2017 wieder die Braveheartcity sein? Der Stadtrat ist noch am Grübeln, ob er das will.
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Braveheartbattle-Chef Joachim von Hippel (links) kann sich vorstellen, dass der Extremlauf wieder in Münnerstadt ausgerichtet wird. Foto: Archiv Heike Beudert
Braveheartbattle-Chef Joachim von Hippel (links) kann sich vorstellen, dass der Extremlauf wieder in Münnerstadt ausgerichtet wird. Foto: Archiv Heike Beudert
Noch ist nicht entschieden, ob der Extremlauf "Braveheartbattle" wieder zurück nach Münnerstadt kommt. Diese Entscheidung hat der Stadtrat im nichtöffentlichen Teil seiner jüngsten Sitzung vertagt. In rund zwei Wochen soll aber feststehen, ob die Stadt Münnerstadt und der Veranstalter, das Pas Team, wieder einen gemeinsamen Nenner für 2017 finden. Dann will der Stadtrat in öffentlicher Sitzung darüber abstimmen, ob Münnerstadt wieder die "Braveheartcity" von früheren Jahren werden kann.
In der jüngsten Sitzung tagten die beiden Parteien noch hinter verschlossenen Türen. Es seien im Stadtrat viele offene Fragen angesprochen worden, die letztendlich im Laufe der vergangenen sechs Jahre zum Zerwürfnis 2015 geführt hätten, meinte Braveheartbattle-Chef Joachim von Hippel auf Anfrage dieser Zeitung.
Bei der Stadt war Ende April ein Antrag von Hippels auf Durchführung des Extremlaufs 2017 in Münnerstadt eingegangen. Für die Stadt spreche die Erfahrung aus sechs vorausgegangenen Läufen, meint Joachim von Hippel. Dies würde die Arbeit für den Veranstalter erleichtern.
Er bestätigt aber, dass immer noch Bischofsheim offiziell als Veranstaltungsort für den Braveheartbattle 2017 gilt.Mit dem Rhönstädtchen wirbt der Veranstalter auch auf der Homepage. Von Hippel sieht den Extremlauf deshalb in einem "ruhigen Fahrwasser", weil von Bischofsheimer Seite bereits grünes Licht für die Durchführung im kommenden Jahr gekommen ist. Bei einer solchen Veranstaltung sei es normal, dass man sich Angebote einholt und schaut, wo es am besten passt, meint von Hippel zum Antrag an den Münnerstädter Stadtrat.


Beteiligte gehen in sich

Wie der Stadtrat sich in zwei Wochen entscheiden wird, darüber wagt Bürgermeister Helmut Blank keinerlei Prognose. Er persönlich sieht durchaus eine Chance für ein Comback in der Stadt, und zwar dann, wenn alle Beteiligten in sich gehen und bereit sind, an einem Strang zu ziehen. Bis zur öffentlichen Sitzung in zwei Wochen werde nach Angaben Blanks die Verwaltung die in nichtöffentlicher Sitzung bekommenen Aufgaben zu diesem Thema erledigen. Unter anderem geht es dabei auch um Fragen der Kostenbeteiligung des Veranstalters.
Münnerstadt war 2010 Veranstaltungsort des ersten Braveheartbattles. Weitere fünf Mal fand die Veranstaltung im Städtchen statt. Dann kam es zum Zerwürfnis und Münnerstadt wurde vom Veranstalter zum "Nimmerstadt" deklariert. Es wird sich zeigen, ob jetzt daraus "Wiederstadt" wird.

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