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Großwenkheim
Engagement

Investitionen ins FC-Sportheim

Das junge Führungsteam des FC 46 Großwenkheim nimmt sich für die kommenden zwei Jahre einiges vor.
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Das Sportheim des FC 46 Großwenkheim ist mehr als 50 Jahre alt.  Foto: Archiv/Anton Then
Das Sportheim des FC 46 Großwenkheim ist mehr als 50 Jahre alt. Foto: Archiv/Anton Then
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Nur wenige Veränderungen gab es bei den Neuwahlen beim FC 46 Großwenkheim. Die Mitglieder honorierten die optimistischen Blicke in die Zukunft mit einstimmigen Voten.

Die junge Führungsgruppe will den FC 46 mit seinen derzeit 215 Mitgliedern in den kommenden zwei Jahren und, so der Tenor, möglichst auch darüber hinaus leiten. Neu ins geschäftsführende Vorstandstrio wurde Matthias Mäckler gewählt. Er löste Thomas Büttner ab, der jahrelang mit viel Engagement in der Führung mitwirkte.

Dies würdigte Vorstandssprecher Patrick Schmitt. Er blickte zunächst auf die sportlichen und gesellschaftlichen Ereignisse des vergangenen Jahres zurück und hob dabei den Flutlicht-Cup im Rahmen des Sommerfestes besonders hervor. "Das war das Top-Ereignis des Jahres," sagte Schmitt.

Der nächste Flutlicht-Cup am 9. Juni ist bereits ausgebucht. Auf den 13. August wurde das Sommerfest des FC 46 mit Rücksicht auf die DJK Seubrigshausen verschoben.

Im Bereich Fußball lief es für den FC Großwenkheim, der mit der DJK Seubrigshausen eine Spielgemeinschaft bildet, nicht gut. Das Team steigt in die unterste Liga ab und wird wohl in der Saison 2017/18 in der B-Klasse 5 kicken.

Patrick Schmitt übte heftige Kritik an der DJK Seubrigshausen, die nur noch drei Akteure stellte. Eigentlich sollte die Spielgemeinschaft beendet werden, doch nach einigen "intensiven und konstruktiven Gesprächen" mit dem Vorstand der DJK wird die Spielgemeinschaft zunächst für ein Jahr fortgesetzt. 70 Prozent der Heimspiele werden in Großwenkheim ausgetragen.

Schmitt wies darauf hin, dass es im Sportheim einen Dart-Automat gibt und unter Leitung von Simone Freibott und Daniela Meder jetzt auch Kinderturnen angeboten werde. Dies sei ein weiterer Baustein, um die Sportmöglichkeiten zu erweitern.

Neben Fußball stehen Tischtennis und Damengymnastik im Programm. "Wir müssen unser Angebot immer wieder erweitern, um weitere Personen, vor allem auch Kinder und Jugendliche für den FC zu begeistern", sagte Schmitt. Sein Dank galt speziell der Tischtennis-Abteilung als "Aushängeschild im sportlichen Bereich." Einen Teil der Kosten für die Hallenbenutzung tragen die Spieler selbst.

Steffen Mohr konnte von den Tischtennis-Spielern nur Gutes berichten: Die zweite Mannschaft wurde Meister und für die erste Mannschaft besteht die Aussicht, in die Bezirksliga aufzusteigen. Trainiert und gespielt wird in Zukunft in Nüdlingen.

Auf einen erfolgreichen Neustart in der B-Klasse hofft Matthias Mäckler nach einer "enttäuschenden Saison." In spätestens zwei Jahren will der FC wieder in der A-Klasse mitmischen. Dominik Härter berichtete von den jugendlichen Kickern und den Schwierigkeiten, in Eigenregie Teams auf die Beine zu stellen. Eine Zusammenarbeit mit dem TSV Münnerstadt sei daher notwendig.

Diskutiert und schließlich beschlossen wurde eine moderate Anhebung der Mitgliedsbeiträge. Patrick Schmitt wies auf die notwendigen Investitionen in das Sportheim hin, "um für die Zukunft aufgestellt zu sein." Trotz der anstehenden Neuwahlen hatte der Vorstand schon diverse Pläne gemacht und Informationen eingeholt, auch für den finanziellen Rahmen.

Oberste Priorität hat dabei die Sanierung des Daches des 1966 errichteten Sportheims. "Der Verein muss mehr Attraktionen bieten", sagte Schmitt. Gedacht ist an ein Beach-Volleyballfeld und weitere Neuerungen. Auch mit dem Schützenverein wurde ein Gespräch geführt. Schmitt bat die Mitglieder eindringlich um Unterstützung, um die Visionen angehen zu können.

Der neue Vorstand wolle nach Möglichkeit über die zwei Jahre der kommenden Amtsperiode hinaus die Ziele verfolgen und umsetzen. Entsprechend sorgfältig waren die Neuwahlen vorbereitet. Geschäftsführende Vorstände sind Patrick Schmitt, Dominik Härter und Matthias Mäckler. Schriftführer bleibt Joachim Fürsch. Zu Beisitzern wurden Patrik Schmitt, Philipp Mohr, Sebastian Härter, Markus Lenhart, Isabel Schmitt und Manuel Pfennig gewählt. Als Kassenprüferinnen wurden Nicole Reitelbach und Veronika Ankenbrand bestätigt. Platzkassier bleibt Edgar Wagenhäuser.
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