Thundorf
Kolpingfrühstück

Hilfe für Rumänien ist noch immer wichtig.

Die Rumänienhilfe stand im Mittelpunkt des letzten Kolpingfrühstücks in Thundorf.
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Die Hilfspakete werden in Rumänien schon erwartet.  Foto: Bauernschubert
Die Hilfspakete werden in Rumänien schon erwartet. Foto: Bauernschubert
Die Rumänienhilfe stand im Mittelpunkt des letzten Kolpingfrühstücks, das die Vorsitzende Rosalinde Koch mit einem besinnlichen Text eröffnete. Nach einer Stärkung am stilvoll gedeckten Frühstückstisch bekam jeder weibliche Teilnehmer einen Blumengruß, während die Herren sich über Pralinen freuen durften. Für alle gab es schließlich noch einen Glückskeks.
Am Kolpingfrühstück nahm diesmal als Gast der Sprecher der Arbeitsgemeinschaft "Rumänienhilfe" von der Kolpingfamilie Stadtlauringen, Werner Steinruck, teil. Er referierte über den letzten Hilfstransport, an dem sich die Kolpingfamilie Thundorf, wie in den Jahren zuvor, wieder beteiligte. Jedes Jahr ist es ein erneutes Erlebnis, Rumänien als ein Land zwischen Tradition und modernen Einkaufsmärkten und Fabriken zu erleben. Dem stehen jedoch noch sehr viele renovierungsbedürftige Häuser- und kleinbäuerliche Betriebe gegenüber, so Steinruck. Ein Großteil der Bevölkerung auf dem Land lebt als Selbstversorger. Das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen liegt bei 350 Euro. Die Preise haben jedoch das Niveau wie in Deutschland.


Seit 20 Jahren

"Wir unterstützen seit 1996 die Hilfsbedürftigen in Rumänien", sagt Steinruck. Vom Traktor über landwirtschaftliche Maschinen bis hin zur OP-Einrichtung haben die Helfer bereits unzählige Tonnen Spendengüter transportiert. Beim letzten Hilfstransport waren es wieder 23 Tonnen. "Durch verschiedene Aktionen werden die Spenden zusammen getragen." Bei der Aktion "Eine Sache mehr", beispielsweise können Kunden in Supermärkten der Region Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs kaufen und in bereit gestellte Körbe legen. Weitere Spenden kommen auch von Firmen, sowie auch von Kolpingfamilien im Umkreis.


Stationen vor Ort

Steinruck zeigt anhand von Bildern die Stationen vor Ort auf, die angefahren werden Da wäre die Stiftung "St. Franziskus" von Franziskanerpater Böjte Csaba. In den Kinderheimen der Stiftung werden Kinder aus sozial schwachen Familien betreut. Sie können dort zur Schule gehen und werden in Sozialfamilien, mit jeweils zehn bis zwölf Kindern auf das Leben vorbereitet. Die Stiftung unterhält mehr als 60 Einrichtungen in ganz Siebenbürgen.
Eine weitere Anlaufstelle sind die Kolpingfamilien in Lupeni und Christur. Sie kümmern sich um das soziale Leben im Geiste Adolph Kolpings. Von den übergebenen Spendengütern wird beispielsweise die Kolpingarbeit vor Ort unterstützt. Dazu zählt auch die Hilfe für Arme und Kranke. Zum Teil werden auch Bauprojekte und Reparaturarbeiten an Kirchen, Kapellen oder Kindergärten gefördert.
Im Deutsche Forum von Lupeni sind die noch hier lebenden Deutschstämmigen organisiert. Es handelt sich vorwiegend um ältere Menschen, die wegen der geringen Rente auf die Hilfe der Gemeinschaft angewiesen sind. Mit gegenseitigen Besuchen werden auch die sozialen Kontakte gepflegt.
Wer auch helfen möchte, kann dies mit einer Spende auf das Konto der VR Bank Schweinfurt eG, IBAN: DE21 7906 9010 0003 12112 24, BIC: GENODEF1ATE tun.
Rosalinde Koch bedankte sich bei Steinruck für seinen Vortrag mit einem Präsent. Das nächste Kolpingfrühstück findet am Donnerstag, 19. Januar 8.30 Uhr statt.
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