Rannungen
Aktion

Die Zukunft des Rannunger Waldes in den Händen

Die Waldkörperschaft Rannungen setzt mit dem Grundlagenbegang den Startschuss für die Inventur und zukünftige Planung für ihre Waldungen.
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Sachverständiger Bernd Trunk (von links), Vorstand Franz Wolf, Forstdirektor Hubret Türich, 1. Vorstand Wilfried Bretscher, Vorstand Petra Schmalbruch, FBG-Försterin Ute Kerschbaum und Waldwart Ludwig Hofmann trafen sich zum Start der Bestandsansicht.  Foto: Hannah Severin
Sachverständiger Bernd Trunk (von links), Vorstand Franz Wolf, Forstdirektor Hubret Türich, 1. Vorstand Wilfried Bretscher, Vorstand Petra Schmalbruch, FBG-Försterin Ute Kerschbaum und Waldwart Ludwig Hofmann trafen sich zum Start der Bestandsansicht. Foto: Hannah Severin
Die Teilnehmer trafen sich beim Vorsitzenden der Waldkörperschaft Rannungen, Wilfried Bretscher, um erst Grundsätzliches zu besprechen.

Neben weiteren Mitgliedern des Vorstands waren auch die den Wald betreuenden Försterinnen der Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Fränkische Rhön und Grabfeld, Hannah Severin und Ute Kerschbaum, mit von der Partie. Vom Amt für Ernährung Landwirtschaft und Forsten in Bad Neustadt/Saale kamen Hubert Türich und Matthias Lunz. Sie vereinbarten mit dem Forstlichen Sachverständigen Bernd Trunk aus Kirchzell, der die Inventur durchführen wird, unter anderem, dass bei der Bewirtschaftung ihrer Wälder weiterhin ein hoher Anteil der klimatoleranten Eiche angestrebt werden soll, aber auch dass Nadelholz, wie Fichte und Tanne auf den passenden Standorten gewünscht ist.

Forstdirektor Hubert Türich betonte, dass es keine Selbstverständlichkeit sei, so ein aktuelles Gutachten erstellen zu lassen. Es koste schließlich Geld. Die Waldkörperschaft sei gesetzlich nicht zu einer Erneuerung verpflichtet.

Der wichtigste Teil folgte jedoch im Anschluss. Es ging hinaus in den Wald, wo an mehreren Waldorten Bestände gemeinsam angeschaut und besprochen wurden. Ein Forstbetriebsplan wird schließlich für 20 Jahre erstellt. Sachverständiger Bernd Trunk freut sich schon auf die Außenaufnahmen, die im August beginnen sollen: "Die Rannunger Waldkörperschaft hat hier einen sehr vielseitigen, artenreichen Wald, da werden die Aufnahmen sehr interessant sein." Auch Försterin Hannah Severin findet es gut, dass die Waldkörperschaft einen neuen Forstbetriebsplan aufstellen lässt: "Im Wald geht es um generationenübergreifende Zeiträume. Da ist es gut, wenn man alle 20 Jahre aktuelle Zahlen an der Hand hat, die eine gute Entscheidungshilfe bei den Planungen für die nächsten Einschläge sind." In einem knappen Jahr soll der Vorstand das neue Werk in den Händen halten.
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