Münnerstadt
Frauen-Union

Die Mitglieder zeigen Interesse an ihrem Verein

Es ist ein eigeschworener Haufen, und immerhin die Hälfte der Mitglieder hatten sich zur Jahresversammlung im Gasthof Hellmig eingefunden.
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Urkunden für die Jubilare (v. l.): Kreisvorsitzende Nicola Renner-Knopp, FU-Ortsvorsitzende Kerstin Schneider, Bürgermeister Helmut Blank; vorne Ruth Christall, Bezirksrätin Karin Renner, Helma Götschel.  Foto: Arnold Nöth
Urkunden für die Jubilare (v. l.): Kreisvorsitzende Nicola Renner-Knopp, FU-Ortsvorsitzende Kerstin Schneider, Bürgermeister Helmut Blank; vorne Ruth Christall, Bezirksrätin Karin Renner, Helma Götschel. Foto: Arnold Nöth
In ihrem Jahresrückblick machte Vorsitzende Kerstin Schneider deutlich, dass die Frauen-Union Münnerstadt, immerhin 17 eigene Veranstaltungen durchgeführt und an acht weiteren teilgenommen hat. Für 2016 kündigte die Vorsitzende einen Vortrag über das Demenzzentrum Münnerstadt am 30. April sowie eine Besichtigung des Museums im Deutschordensschloss im November an.

In ihrem Grußwort ging Kreis-Vorsitzende Nikola Renner-Knopp auf verschiedene aktuelle Themen ein, die für die FU-Mitglieder von Interesse sind. Bürgermeister Helmut Blank freute sich, wieder im Kreise der politisch interessierten Frauen sein zu dürfen und berichtete vom "Tag der Jugend". Dass die Carl von Heß'sche Stiftung Verbesserungen bei den Senioreneinrichtungen in Angriff nimmt, gab der Bürgermeister ebenso bekannt wie die Tatsache, dass der BBZ-Neubau bald realisiert wird.


Spielraum für Investitionen

Weitere Themen waren die für April geplanten Aufnahmen von Asylanten in Münnerstadt und Fridritt. Erfreuliches konnte Blank über den städtischen Haushalt berichten, wo die kontinuierlich erarbeitete frei Finanzspanne von einer knappen Million Euro der Stadt Spielraum und Luft für notwendige Investitionen gibt.

Bezirksrätin Karin Renner berichtete aus ihrer Arbeit und bezeichnet den Verbleib und Neubau des BBZ in Münnerstadt als ganz wichtiges Ergebnis. "Dadurch kommen junge Leute in die Stadt, bringen Leben und Kaufkraft." Auch zeige sich das in einer Veranstaltung in Bad Neustadt vorgestellte Projekt "Tele-Medizin" als zukunftsweisend und vorteilhaft für die Region. Auch medizinische Einrichtungen in Münnerstadt wie z.B. das Thoraxzentrum haben sich schon angeschlossen. Man könne froh sein, dass mittlerweile alle Einrichtungen des Gesundheitswesens des Bezirks schwarze Zahlen schreiben. Schließlich seien sie ja auch große Arbeitgeber; in Bezirkseinrichtungen seien immerhin 2500 Personen beschäftigt.

Im Rahmen der Versammlung wurden mehrere langjährige Mitglieder ausgezeichnet. So wurden Ruth Christall und Helma Götschel für 30 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

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