Burkardroth

Mitentscheiden beim Entwicklungskonzept

Die Allianz "Kissinger Bogen", der die Gemeinden Burkardroth, Bad Bocklet, Nüdlingen und Oberthulba angehören, hat ihre Arbeit aufgenommen. Erstmals traf sich am Donnerstag die Lenkungsgruppe. Dabei wurde der Zeitplan über das nächste Vierteljahr hinaus festgelegt.
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Die vier Bürgermeister der Allianz "Kissinger Bogen" hatten im April die Urkunde unterzeichnet (von links): Günter Kiesel (Nüdlingen), Wolfgang Back (Bad Bocklet), Waldemar Bug (Burkardroth) und Gotthard Schlereth (Oberthulba) mit (hinten, von links) Baudirektor Joachim Mair (ALE), Landrat Thomas Bold, Otmar Porzelt (AfL) und Jürgen Jäger (Regierung von Unterfranken).  Foto: Archiv/Angelika Luga-Braun
Die vier Bürgermeister der Allianz "Kissinger Bogen" hatten im April die Urkunde unterzeichnet (von links): Günter Kiesel (Nüdlingen), Wolfgang Back (Bad Bocklet), Waldemar Bug (Burkardroth) und Gotthard Schlereth (Oberthulba) mit (hinten, von links) Baudirektor Joachim Mair (ALE), Landrat Thomas Bold, Otmar Porzelt (AfL) und Jürgen Jäger (Regierung von Unterfranken). Foto: Archiv/Angelika Luga-Braun
Der Gruppe gehören neben den vier Bürgermeistern auch die Geschäftsleiter der Kommunen sowie einige Sachbearbeiter an und außerdem Joachim Mair vom Amt für ländliche Entwicklung (ALE), Ralf Klein von der Universität Würzburg, Jürgen Metz vom Landratsamt sowie Stadtplaner Bertram Wegner (Veitshöchheim). Ziel der vier Gemeinden ist es nun, ein gemeinsames integriertes ländliches Entwicklungskonzept (ILEK) zu erstellen. Der Bürger soll die Möglichkeit haben, mitzubestimmen.

Auftakt in Oberthulba

Gemeinsam werde man erarbeiten, wo vertiefte Kooperationen der vier Gemeinden möglich und sinnvoll sind, erklärte Gerhard Zeller, Geschäftsleiter in Burkardroth. Man wolle bewusst keine Themen vorab festlegen oder von Fachleuten bestimmen lassen. Denn die Bürger sollen nicht darin eingeschränkt werden, welche Vorschläge sie einbringen.
Bei einer Auftaktveranstaltung am Donnerstag, 31. Januar 2013, in Oberthulba wird die gesamte Idee vom Entwicklungskonzept der Öffentlichkeit präsentiert. Bis dahin liegen laut Zeller möglicherweise schon erste Ergebnisse einer Untersuchung vor, die die bestehenden Strukturen unter die Lupe nimmt. Eine Potential-Analyse hat bereits begonnen und soll ab Februar gemeinsam mit den Bürgern weitergeführt werden.

Im Anschluss daran sind vier Ortsworkshops geplant - von Ende Februar bis Mitte März. Hier habe man sich, wie Zeller ergänzt, entschieden, in den einzelnen Kommunen zu bleiben, um herauszufinden, wo vor Ort die Herausforderungen und Probleme liegen. Unter Umständen könnten in Nüdlingen zum Beispiel ganz andere Themen angesprochen werden als in Oberthulba.

Lenkungsgruppe tagt erneut

Ende März soll, so sieht es der Zeitplan vor, die Lenkungsgruppe erneut tagen. "Dann lassen sich eventuell bereits erste Schwerpunkte setzen", sagt Zeller. Mit diesen Ergebnissen geht es in einen großen Planungsworkshop. Voraussichtlich findet dieser am 12. April in Nüdlingen statt. Auch dann ist wieder die Öffentlichkeit gefragt. Jeder, der möchte, kann sich auch hier beteiligen, und daran mitwirken, die Schwerpunkte detaillierter auszuarbeiten.
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