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Bad Kissingen
Merkelbesuch

Merkel in Bad Kissingen - "Angie-Fans" aus Amerika

Amerikanerin unter den Merkelfans im Kurgarten
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Die Amerikaner lieben Angie, steht auf dem Plakat, das Kimberley Summers mitgebracht hatte. Sie war mit Renate Nägele vor Ort, die Innenminister Herrmann gerne nach dem Fünf-Sterne-Hotel für Bad Kissingen gefragt hätte. Fotos: Heike Beudert
Die Amerikaner lieben Angie, steht auf dem Plakat, das Kimberley Summers mitgebracht hatte. Sie war mit Renate Nägele vor Ort, die Innenminister Herrmann gerne nach dem Fünf-Sterne-Hotel für Bad Kissingen gefragt hätte. Fotos: Heike Beudert
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Die Bundeskanzlerin einmal live erleben - das war der Wunsch der meisten Besucher, die am Freitag in den Bad Kissinger Kurgarten gekommen waren. Viele hatten sich schon Stunden zuvor ein Plätzchen gesichert, wie das Ehepaar aus dem Bergischen Land, das extra seinen Urlaubsaufenthalt in Bad Kissingen um einen Tag verlängert hat, um dabei zu sein. Ein CSU-Mitglied aus dem Landkreis Main-Spessart betonte, es sei wie beim Fußball. Man wolle die Politiker auch live sehen.

Auch die Bad Kissingerin Annabell Aulbach gehörte zu den Zuschauern, die die lange Wartezeit gerne in Kauf nahmen, um die Kanzlerin zu sehen. Annabell Aulbach outete sich als echter Merkelfan, und betonte, sie habe von der Kanzlerin in den letzten Jahren viele positive Impulse bekommen.

Aus Ansbach war Kimberley Summers angereist. Die Amerikanerin hatte sogar ein Plakat mitgebracht. "Viele Amerikaner sind Merkelfans", betonte Summers und hielt ihr mitgebrachtes Plakat mit Herzchen für die Kanzlerin in die Höhe.

Aus Bad Brückenau waren Vanora und Richard Homann angereist. Vanora Homann ist Engländerin, aber seit vielen Jahren in Bad Brückenau. Sie hätte gerne von Angela Merkel erfahren, ob sie nach dem Brexit in Deutschland weiter leben kann. Aber, erklärt sie mit einem Schmunzeln, sie habe auch irische Wurzeln. Dann müsste sie sich halt einen irischen Pass besorgen. So schnell werde ihr Mann sie nicht los.



Ganz anders Roland Vogt. Er nutzte den Besuch der Kanzlerin für seinen persönlichen Protest gegen die Rentensituation, obgleich er betonte, dass er als Rentner nicht von Altersarmut betroffen sei. Mit dem Plakat wolle er aber auf die Situation vieler Rentner aufmerksam machen, erklärte der Würzburger. Er ist regelmäßig unterwegs, um für seine Sache zu kämpfen. Auch als SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz in Schweinfurt war, habe er protestiert.

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