Premich

Ludwig Krebs aus Premich trat der Feuerwehr bereits 1939 bei

Die Ehrung langjähriger Mitglieder sowie die Pläne für ein neues Fahrzeug und einen Anbau ans Gerätehaus standen bei der Generalversammlung auf der Tagesordnung.
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Kommandant Michael Nauth gratulierte Alfons Schmitt, Otto Kauper, Rudolf Schmidt und Oskar Reitelbach. Foto: Peter Rauch
Kommandant Michael Nauth gratulierte Alfons Schmitt, Otto Kauper, Rudolf Schmidt und Oskar Reitelbach. Foto: Peter Rauch
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Zum ersten Mal in der Geschichte der Premicher Wehr wurde ein Mitglied für 80 Jahre Mitgliedschaft geehrt: Ludwig Krebs, inzwischen 97 Jahre alt, trat 1939, also im ersten Jahr des Zweiten Weltkrieges, der Wehr bei. Aus gesundheitlichen Gründen ließ sich der betagte Senior bei der jüngsten Generalversammlung jedoch entschuldigen. Der Vorstand holt die erst- und einmalige Ehrung demnächst nach.

Anwesend war dagegen Alois Antlitz, der kurz nach Kriegsende der Premicher Wehr beitrat. Somit stand der 95-jährige für 75 Jahre Mitgliedschaft zur Ehrung an. Etliche weitere langjährige Mitglieder ließen sich entschuldigen, denn insgesamt sollte noch ein weiteres Dutzend Ehemaliger und Aktiver geehrt werden. So Paul Markart für 70 Jahre, Elmar Willkomm, Karl Kirchner, Alfons Schmitt, Walter Schröder und Alfred Seufert für jeweils 60 Jahre und für 50 Jahre sollten geehrt werden Otto Kauper, Rudolf Schmidt und Oskar Reitelbach. Ferner standen für 25-jährige Mitgliedschaft Benno Albert, Harald Breitenbach und Thomas Wehner auf der Ehrungsliste.

Vorsitzender Thorsten Zehe, der mit dem Kommandanten Michael Nauth die Ehrungen vornahm, erinnerte an den monatlichen Stammtisch und, dass die Fußball EM 2020 wieder im Schulungsraum gezeigt werde. Kommandant Nauth berichtete über die zehn Einsätze der Wehr im vergangen Jahr - zweimal musste die Wehr zu Bränden ausrücken, dreimal war sie zur Tragehilfe für den Rettungsdienst angefordert gewesen.

Die restlichen Einsätze bezogen sich auf Verkehrsabsicherung nach Unfällen, sowie das Beseitigen von Bäumen/Telefonmasten und Ölspuren auf den umliegenden Straßen. Insgesamt wurden dafür von den knapp 40 Aktiven der Wehr 68 Einsatzstunden aufgewendet.

Bürgermeister Waldemar Bug und Kommandant Michael Nauth erläuterten jeweils aus ihrer Sicht den Stand zur Anschaffung eines neuen Fahrzeuges und zur Hallenerweiterung. So sei, laut Kommandant Nauth, das neue Fahrzeug seit dem 12. März 2018 beantragt, die örtliche Feuerwehrführung habe sich auch schon auf ein Wunsch-Modell auf der Rettmobil-Messe in Fulda geeinigt, die geforderten neuen Atemschutzgeräteträger hätten ihren Lehrgang bereits abgeschlossen. Zu den vier Neuen, kämen in diesem Jahr weitere drei Geräteträger hinzu, soweit der Kommandant, und: "Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht, jetzt sind Sie am Zug, Herr Bürgermeister."

Waldemar Bug erläuterte wie bereits in den Versammlungen der anderen Wehren den Ist-Stand und dass fast alle der zehn Wehren während seiner Amtszeit neue Fahrzeuge erhalten haben. Weitere seien derzeit in Auslieferung und auch bei den Gerätehäusern habe sich einiges getan.

Für Premich sei in den kommenden Wochen ein Termin mit einem Facharchitekten, der Gemeinde und der Wehr anberaumt, da auch das dortige Feuerwehrhaus erweitert werden müsse. Bei diesem Termin, so der Bürgermeister, soll der Architekt bereits erste konkrete Vorschläge für einen Anbau unterbreiten. "Die zehn gefahrenen Einsätze sind für diese Wehr auch nicht gerade wenig", sagte Waldemar Bug. Die drei Tragehilfen für den Rettungsdienst kommentierte Bug unter anderem mit einem Hinweis auf enge Häuser.

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