Rottershausen
Versammlung

Lob für Einsatzbereitschaft

Viel Zeit und Engagement investierte die Freiwillige Feuerwehr Rottershausen in die Renovierung des Mannschaftsraumes.
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Viel Arbeit wurde in die Renovierung des Raumes gesteckt.
Viel Arbeit wurde in die Renovierung des Raumes gesteckt.
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Viel Lob und Anerkennung erhielt die Freiwillige Feuerwehr von Bürgermeister Franz Kuhn und Kreisbrandinspektor Ronald Geis bei der Jahreshauptversammlung im renovierten Feuerwehrhaus. "Ihr habt mit eurer Übungsbereitschaft, bei Einsätzen bei Bränden, technischen Hilfeleistungen und freiwilliger Arbeitseinsatz zur Feuerwehrhaussanierung Vorbildliches geleistet", fasste KBI Geis zusammen.

Gemeinsame Übungen wichtig

Bei seinem Rechenschaftsbericht ging Kommandant Alexander Herrlein auf die insgesamt 26 Termine neben den regelmäßigen Übungsabenden ein. Dazu gehörten Sicherungsmaßnahmen und Verkehrsregelungen bei Veranstaltungen ebenso wie die Absicherung von Prozessionen und die Maibaumaufstellung einerseits und gemeinsame Übungen mit den Wehren der anderen Gemeindeteile und der Nachbarwehr aus Rannungen. Diese gemeinsame Übungen sind wichtig, ist man vor allem auch tagsüber immer mehr auf Zusammenarbeit angewiesen. In diesem Zusammenhang erläuterte auch Kreisbrandinspektor Geis, dass beabsichtigt ist, die Alarmierungspläne zu überarbeiten und dabei die räumliche Nähe noch stärker zu gewichten.

Die Wehr wurde im Berichtszeitraum sieben Mal alarmiert, wobei die Mannschaften stets schnell in ausreichender Zahl zur Verfügung standen. In diesem Zusammenhang wies Kommandant Herrlein darauf hin, dass es auch für Aktive nicht notwendig sei, mit privaten Pkw zur Einsatzstelle zu fahren. Dies führe zu unnötigen Behinderungen. Falls die Mannschaften nicht ausreichend besetzt seien würde nachalarmiert.

Bei den weiteren Einsätzen handelte es sich um technische Hilfeleistungen bei Verkehrsunfällen mit insgesamt neun Verletzten und einem Kleinbrand im Wald in der Nähe der Schwarzen Pfütze. Auch wurde die Freiwillige Feuerwehr zweimal zur Beseitigung von Ölspuren gerufen.

Seit dem vergangenen Jahr verfügt die Freiwillige Feuerwehr Rottershausen über ein zwölfköpfiges First-Responder-Team unter Leitung von Pascal Hemberger. Die Gruppe ist besonders im sachgerechten Gebrauch des automatisierten externen Defibrilator (AED) ausgebildet und wird über die Rettungsleitstelle alarmiert. Die Mitglieder nehmen an regelmäßigen Fortbildungen teil, sind mit Funkmeldempfängern ausgestattet und können in Rottershausen in der Regel schneller vor Ort sein als die Rettungsdienste, die jeweils zirka zehn Minuten brauchen.

Der Defibrilator wurde von den Veranstaltern der "Lutzi" im vergangenen Jahr gespendet und ist im Feuerwehrhaus untergebracht. Dass diese Einrichtung sinnvoll ist, zeigen auch die beiden Einsätze im Berichtszeitraum.

Leistungsprüfung

Kommandant Alexander Herrlein lobte die Einsatzbereitschaft der Mannschaft und kündigte an, dass im Frühjahr wieder eine Leistungsprüfung durchgeführt werden soll. Dass der Dienst in der Feuerwehr auch auf die Jugend eine Anziehungskraft ausübt, zeigt auch, dass der Jugendfeuerwehr wieder fünf junge Leute beitraten. Per Handschlag wurden Pascal Hammer, Louis König, Kevin Seufert, Tom Seufert und Robin Stahl im Kreis der Feuerwehrleute begrüßt. Sie werden in wenigen Wochen die Ausbildung aufnehmen.

In seinem Bericht ging Vorsitzender Bastian Werner vor allem auf die Vereinsveranstaltungen und Aktionen ein. So erinnerte er insbesondere an das Ferienprogramm, an dem sich wieder über dreißig begeisterte Kinder beteiligten, an den gut besuchten, traditionellen "Feuerwehrball" zur Nachkirchweih und die Gemeinschaftsveranstaltungen der Ortsvereine.

In diesem Zusammenhang dankte der Vorsitzende der Vereinsgemeinschaft Robert Erhard für die verlässliche Mitarbeit der Feuerwehr bei den Gemeinschaftsveranstaltungen. Einen außerordentlichen Einsatz erforderten die Generalsanierung des Mannschaftsraumes, den die Freiwillige Feuerwehr bereits vor über 35 Jahren in Eigenleistung eingerichtet hatte. Der Raum dient nicht nur der Freiwilligen Feuerwehr als Mannschaftsraum sondern auch für Zusammenkünfte kirchlicher Gruppen, zu Seniorennachmittagen, der Vereinsgemeinschaft, der Jagdgenossen und vor allem der Gemeinde als Versammlungsraum.

In vielen hundert freiwilligen Stunden wurden nicht nur Wände, Decken und Boden erneuert sondern auch die Leitungen erneuert. Dabei wurde auch ein Anschlusstank für Strom und HDMI in den Boden versenkt, eine elektrische, ferngesteuerte Leinwand an die Frontwand montiert und ein Beamer in die Akustikdecke eingebaut.

Bürgermeister Franz Kuhn zeigte sich vom Ergebnis begeistert und dankte für den Einsatz. Die Gemeinde habe die Kosten für die neue Bestuhlung und die Materialkosten der Sanierungsmaßnahme gerne übernommen zumal die Gemeinde eine Gegenleistung erhalten habe, da die Gemeinde viel Geld gespart habe, weil die gemeindliche Einrichtung ohne einen Cent Arbeitskosten durch den freiwilligen Arbeitseinsatz auf Topniveau gebracht wurde. red

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