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Rupboden
Bund Naturschutz

Lebensraum im Totholz

Eine Exkursion führte die Teilnehmer unter anderem zu einem 26 Hektar großen Buchenreinbestand.
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Die Förster Jochen Manke und Birgit Badde (beide in der Bildmitte) konnten den Exkursionsteilnehmern in ihrem Rupbodener Revier interessante Aspekte und Probleme der Forstwirtschaft vor Ort nahebringen. Foto: Oswald Türbl
Die Förster Jochen Manke und Birgit Badde (beide in der Bildmitte) konnten den Exkursionsteilnehmern in ihrem Rupbodener Revier interessante Aspekte und Probleme der Forstwirtschaft vor Ort nahebringen. Foto: Oswald Türbl

Jochen Manke und Birgit Badde (beide Bildmitte) von der Solm-Horstmarschen Forstverwaltung führten etwa 20 Exkursionsteilnehmer des Bund Naturschutz durch vielfältige Waldbestände ihres Reviers. Besonders beeindruckend waren die 26 Hektar Buchenreinbestand, wo unter 200 Jahre alten Buchen eine großflächige Naturverjüngung stattgefunden hat. Die starken Buchen sollen nicht genutzt werden, so dass verschiedene Fledermausarten, Hohltaube, Dohle und Spechte ein gutes Angebot an Höhlen vorfinden. Zur Artenvielfalt trägt auch der hohe Anteil an liegendem und stehendem Totholz bei, der für viele Pilze, Insekten und ihre Larven Lebensraum bietet. Aufgrund der zahlreichen Schälschäden in einem 30-jährigen Eichenbestand entwickelte sich eine rege Diskussion zum Thema "Wald und Schalenwild". Am Beispiel eines Mischbestandes mit Eiche, Buche, Lärche und Kiefer konnte das Problem des Klimawandels und möglicher zukunftsfähiger Baumarten deutlich gemacht werden.

Die idyllischen Biberteiche im Kretzengraben, wo der Biber als Landschaftgestalter tätig ist, bildeten den Abschluss der mehr als dreistündigen Exkursion.

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