Bad Kissingen
Freizeit

Landkreis Bad Kissingen: Tipps für Faschingsmuffel

Keine Lust auf Umzüge und Partys? Wir haben entspannende Alternativen für Sie.
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Traumhafte Aussicht in traumhafter Lage: Auf dem Weg vom Kreuzberg zum Neustädter Haus lädt auch die Gemündener Hütte zu einem Zwischenstopp ein. Der Blick hinunter ins Brendtal und nach Bischofsheim entschädigt für die Mühen des Aufstiegs.  Gerhard Fischer
Traumhafte Aussicht in traumhafter Lage: Auf dem Weg vom Kreuzberg zum Neustädter Haus lädt auch die Gemündener Hütte zu einem Zwischenstopp ein. Der Blick hinunter ins Brendtal und nach Bischofsheim entschädigt für die Mühen des Aufstiegs. Gerhard Fischer
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An Fasching scheiden sich die Geister. Während Faschings-Freaks in der Fünften Jahreszeit von Umzug zu Umzug pilgern, suchen Faschings-Muffel Orte, an denen sie vom närrischen Treiben verschont bleiben. Die Redaktion hat fünf Orte ausgewählt, an denen Sie von Schlagersängern wie Ikke Hüftgold und Mia Julia verschont bleiben.

Narrenfreie Zone

Die Wahrscheinlichkeit, beim Wandern in der Rhön auf Faschingsnarren zu stoßen, ist niedrig. Anstelle von lauten Mallorca-Hits herrscht auf den Rhöner Wanderwegen Stille. Bei dieser Ruhe lassen sich die Schwarzen Berge gleich viel besser genießen. Allerdings müssen die Wanderer auf eines achten: Die Kissinger Hütte hat montags Ruhetag. Ab Dienstag ist sie wieder geöffnet. Das Würzburger Haus ist von Donnerstag bis Samstag geöffnet - einkehren ist dort über Fasching also nicht möglich. Ähnlich sieht es beim Festzelt am Berghaus Rhön aus, das erst am Mittwoch öffnet.

Wer also am Montag wandert und Hunger verspürt, sollte sich Proviant im Wanderrucksack mitnehmen. Mehr Einkehrmöglichkeiten gibt es im Nachbarlandkreis Rhön-Grabfeld. Zum Beispiel auf dem Kreuzberg oder in der Gemündner Hütte. Wegen des Wetters können manche Wege matschig sein, es empfiehlt sich also festes Schuhwerk zu tragen.

Wem das zu viel Bewegung ist, kann den Klaushof besuchen. Schießwütige Cowboys oder Indianer mit Pfeil und Bogen finden sich dort nicht. Stattdessen gibt es dort auf gut 30 Hektar einiges zu entdecken. Wer Luchse sehen will sollte die Augen offen halten: In ihrem 2500 Quadratmeter großem Gehege sind sie nicht immer zu sehen. Dafür gibt es jedoch ein Streichelgehege mit Ziegen und Eseln. Außerdem sind im Wildpark Waldvögel, Fischotter und Wildkatzen zu sehen. Die Gehege sind über einen Rundweg erreichbar.

Wer sich nicht bewegen will, sollte es mit einem Entspannungsprogramm in den beiden Thermen des Landkreises versuchen. Draußen Trubel, innen Wellness. Das ist in der Sinnflut in Bad Brückenau und der Kisssalis-Therme in Bad Kissingen möglich. Auf 7000 Quadratmetern können Besucher die Seele baumeln lassen. Aufgüsse lassen den Besucher den Faschingsstress in der Sauna vergessen. Sollten die Narren noch immer im Kopf herumspuken, gibt es eine Lösung: das große Massage Angebot. Die unterschiedlichen Anwendungen müssen allerdings vor dem Thermenbesuch telefonisch reserviert werden.

Narren nur auf der Leinwand

Popcorn-Geruch und Kinosessel sind in Bad Brückenau und Bad Kissingen eine ideale Mischung um dem Faschingstreiben zu entfliehen. Denn: Narren lassen sich im Publikum eher nicht finden. Der Kinosaal ist ja dunkel. Die einzigen Narren tauchen bei Komödien auf der Leinwand auf. Ihr Vorteil: Meistens sind sie weder alkoholisiert, noch verkleidet. Und sollten die Jecken auf der Leinwand stören, gibt es immer noch einen Ausweg. Schließlich bleiben ja mit Dramen, Action oder Horror-Filmen noch genug Genres übrig, die narrenfrei sind.

Wer kein Kinofan ist, hat immer noch die Möglichkeit, den Tanzveranstaltungen an Fasching zu entgehen. Zum Beispiel in der Bad Kissinger Eishalle. Dort findet am Dienstag von 14.30 bis 16.30 Uhr ein öffentliches Laufen statt.

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