Bischofsheim
Freizeit

Kletterpark am Kreuzberg in Betrieb

Der Bereich um das Neustädter Haus am Kreuzberg ist mit dem neuen Kletter- und Erlebnispark um eine Attraktion reicher.
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Bischofsheims stellvertretender Bürgermeister Egon Sturm macht sich bereit, die Seilrutsche zu nutzen.Foto: Marion Eckert
Bischofsheims stellvertretender Bürgermeister Egon Sturm macht sich bereit, die Seilrutsche zu nutzen.Foto: Marion Eckert
Mitten im Wald gelegten, harmonisch integriert in die vorhandene Baumstruktur, lädt der Kletterpark ein, die eigenen Grenzen zu entdecken und je nach körperlicher Verfassung und Fitness zu erweitern. "Spaß und Action, Adrenalin" - verspricht der Werbeflyer.

Die Eröffnung nutzten Thomas Börner und Stefanie Kneipp, um die Anlage vorzustellen und zum Probeklettern einzuladen. Doch zuvor spendete Pater Augustin Parambakathu den Segen für die Anlage.
Eigentlich brauche die Schöpfung keinen weitere Segnung, Gott habe alles geschaffen und gesegnet. So eine in den Wald gebaute Anlage sei etwas Großartiges, hier möge viel Freude und Spaß herrschen und geselliges Miteinander stattfinden. Pater Augustin stellte den Park unter Gottes Segen und bat, dass keine Unfälle passieren mögen.

Stefanie Kneipp erläuterte Hintergründe und Fakten rund um den Kletter- und Erlebnispark. Ein Jahr Planungsphase und sechs Monate Bauzeit liegen hinter Thomas Börner. Einen Tag vor Eröffnung fand die erfolgreiche TÜV-Abnahme statt. Die Anlage umfasst 54 Plattformen, 60 Elemente und neun Seilrutschen auf einer Fläche von 16 000 Quadratmetern. Weitere Elemente werden folgen. Für die Besucher, die nicht klettern möchten, ist ein Waldkino geplant. Es gibt einen "Niedrigklettergarten" für Kinder, der ungefähr auf Kniehöhe angebracht ist.

Geplant ist außerdem ein Mountainbike-Element, das dafür benötigte Mountainbike ist schon vorhanden.
Die Hütte, in der die Gerätschaften wie Helme und Sicherheitsgurte aufbewahrt werden, wurde von Günter Maisch und Ludwig Rothaug aufgebaut. "Wir sind zusammen über 160 Jahre alt", betonten die beiden voller Stolz, zur Attraktion am Neustädter Haus trotzdem mit beigetragen zu haben. "Zum Klettern sind wir zu alt, aber die Hütte aufbauen, das war eine schöne Sache." Thomas Börner hat am Kletterpark bei Wind und Wetter gearbeitet, "bis zu zehn Stunden am Tag", berichtete Stefanie Kneipp. Auch bei schlechter Witterung sei er im Wald unterwegs gewesen, um die Anlage rechtzeitig fertigstellen zu können.

Der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Bischofsheim, Egon Sturm, und Bischofsheims Tourismusreferent Gerhard Nägler nutzten die Eröffnung, um sich auf dem Einführungsparcour, natürlich entsprechend abgesichert, mit der Anlage vertraut zu machen. "Bei der Höhe wird einem schon ganz anders. Die eine oder andere Passage wird einiges an Überwindung kosten", kommentierte Sturm die Kletteraktion.







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