Burkardroth
Autorenlesung

Katja Mutschelknaus begeistert durch Ideenreichtum

Schon zum zweiten Mal gastierte die Münchner Autorin Katja Mutschelknaus auf Einladung der Volkshochschule und der Bücherei in Burkardroth.
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Katja Mutschelknaus hat in Burkardroth aus ihrem neusten Buch gelesen. Foto: Walter Kuhn
Katja Mutschelknaus hat in Burkardroth aus ihrem neusten Buch gelesen. Foto: Walter Kuhn
Diesmal bildete das hohe gläserne Gewächshaus der Gärtnerei "Blumengalerie" den idealen Rahmen zur Lesung aus dem erst vor wenigen Wochen erschienenen Buch "Mein wunderbarer Gartensalon - Wie Frauen in ihrem Garten das Leben genießen".
Die studierte Volkskundlerin sitzt dort vor ihrer meist weiblichen Zuhörerschaft, von der ein Großteil die redegewandte Schriftstellerin noch von ihrer ersten Lesung über "Die Geschichte des Kaffeeklatsches" in bester Erinnerung hatten.
In diesem so ausgezeichnet passenden Ambiente fällt es Katja Mutschelknaus leicht, ihr Thema zu entfalten. Mit einer sanften Stimme und Tonlage entführt sie die Zuhörer in deren eigene Gärten und entwirft mit ideenreicher Wortwahl verschiedenste Szenarien, die sich in diesen Wohlfühlorten weiblicher Gestaltungskunst Tag für Tag entfalten können.

Ein großherziger Garten

"Man spürt diesen Zauber sofort. Es tut dabei nichts zur Sache, ob man sich in einem originalgetreu gestalteten englischen Garten befindet oder in jedwedem anderen. Es muss nur ein großherziger Garten sein, einer, der lächelt. Ein Garten, der den Dingen Raum zur Entfaltung lässt. Mit Nischen, um sich zurückzuziehen, mit einer Bühne, auf der die Vögel ihre Serenaden aufführen können, einem Tisch für Gartenfeste, Blumenbeeten, auf denen sich die Schmetterlinge tummeln, und Blüten, in denen die Bienen Nektar saugen, ..." Mit solchen und ähnlichen Ausführungen gelingt es der Autorin danach zum Beispiel zur "Tea Time mit Rosen" einzuladen oder zum "Picknick im Garten".
Mit Schmunzeln quittieren es die Gäste, als sie erfahren, dass zu einer Poolparty nicht unbedingt ein Pool nötig ist, denn ein solches Ereignis lebt nicht von Badeanzug und Wasserspielen, sondern von Gastfreundschaft und Begegnung unter Gleichgesinnten. "Auch heißt es, es gebe bestimmte Tage im Jahr und gewisse Stunden am Tag, die günstig seien, um mit den Elfen und Naturgeistern in Kontakt zu treten. ... Man kann ihnen ein Fest bereiten mit schöner Musik und Essen und zauberhaften Dingen, das lenkt sie von dem Unsinn ab, den sie im Kopf haben." Dankbaren Applaus gab es am Ende des Abends. Elisabeth Kuhn







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