Bad Kissingen
Kultur

Jugendmusikkorps Bad Kissingen gibt ein Konzert für die Eltern

Musiker, die zehn Jahre beim JMK musizieren, haben rund 400 Auftritte und rund 2000 Probenstunden hinter sich. Unbestritten ist das Orchester ein Aushängeschild der Stadt.
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Das Hauptorchester des Jugendmusikkorps.  Peter Klopf
Das Hauptorchester des Jugendmusikkorps. Peter Klopf
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"Liebe Eltern, ich freue mich, dass ich bei ihnen bin und gemeinsam mit ihnen das Konzert des Jugendmusikkorps der Stadt Bad Kissingen (JMK) genießen kann. Gleichzeitig möchte ich ihnen danken, dass sie viel auf sich nehmen - vom Transport bis hin zum Waschen der Uniformen, damit ihre Kinder im Jugendmusikkorps der Stadt Bad Kissingen bei allen Anlässen präsent sind", so Oberbürgermeister Kay Blankenburg bei seiner Ansprache. Es ist wohl das emotionsgeladenste Konzert, das Musiker wie auch Zuhörer gleichermaßen berührt - das Elternkonzert des Jugendmusikkorps der Stadt Bad Kissingen. Als kleines Dankeschön an die Eltern - für ihre Unterstützung gedacht - gehört es seit der Gründung des Jugendmusikkorps zum Jahresprogramm.

So füllten auch dieses mal Eltern, Geschwister, Freunde und Verwandte den Großen Saal des Regentenbaus. Oft war nicht zu erkennen, wer mehr Lampenfieber hatte - die jungen Musiker oder die Eltern. Gerade das macht das besondere Flair des Konzertes aus. V Für die Kinder ist es aufregend, vor dem kritischsten Publikum - den Eltern - zu musizieren. Für die Eltern besteht oft die Angst, dass das eigene Kind etwas falsch machen könnte.

Doch diese Angst war unbegründet. Alle jungen Musiker haben Höchstleistungen gebracht, auch wenn manche vor Aufregung rote Wangen hatten. Den Einstand machte das Vororchester unter der Leitung von Stadtmusikdirektor Bernd Hammer. Es folgte das Akkordeon Ensemble (Leitung: Michael Lukaszczyk), das Streichorchester (Leitung: Matthias Klink) sowie das Hauptorchester - das Jugendmusikkorps der Stadt Bad Kissingen.

Neben einem Sketch der Jugendlichen über ihre Teilnahme an der Steubenparade in New York standen auch Ehrungen und Verabschiedungen auf dem Programm. Kay Blankenburg wies darauf hin, dass Musiker, die zehn Jahre beim JMK musizieren, rund 400 Auftritte und rund 2000 Probenstunden absolviert hätten. "Es gibt niemand, der unseren Namen als Stadt besser repräsentieren könnte als ihr", bemerkte Blankenburg zu den Musikern gewandt. "Wir haben euch bei der Steubenparade im Internet verfolgt und waren richtig stolz auf euch."

Das Ehrenkettchen des JMK für zehn Jahre aktives Musizieren überreichte der Oberbürgermeister an Sara Gundalach und Tom Rahm. Chiara Schmitt und Yanik Schmitt waren verhindert. Ihnen wird das Ehrenkettchen zu einem späteren Zeitpunkt überreicht. Mit dem Ehrenkrug des JMK wurden Tom Rahm und Konstantin Schmitt verabschiedet.

Ein Weihnachtsgeschenk überreichte die Vorsitzende des Fördervereines der Städtischen Musikschule, Birgit Eber, an Bernd Hammer. Sie überreichte eine hochwertige Digitalkamera an die Betreuerin Ines Strauß für die digitale Dokumentation der Auftritte in der Musikschule und beim JMK. Außerdem teilte sie mit, dass fünf Stühle für die kleinsten Musiker, zwei Kindertrompeten und ein Kinder-Tenorhorn vom Verein gesponsert wurden.

Mit einem Sketch rundeten die Musiker die Veranstaltung ab.

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