Bad Kissingen
Erlebnis

In einer anderen Welt

Laura Schutzmeier berichtete am Jack-Steinberger-Gymnasium von ihrem Jahr in Tansania.
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Laura Schutzmeier war ein Jahr in Tansania. Von dieser Zeit und ihren Erlebnissen hat sich am Jack-Steinberger-Gymnasium den Schülern berichtet.  Foto: Selfie Laura Schutzmeier
Laura Schutzmeier war ein Jahr in Tansania. Von dieser Zeit und ihren Erlebnissen hat sich am Jack-Steinberger-Gymnasium den Schülern berichtet. Foto: Selfie Laura Schutzmeier

Laura Schutzmeier, die im 2017 am Jack-Steinberger-Gymnasium ihr Abitur erhalten hat, strahlt voller Freude, wenn sie von ihrem Aufenthalt in Tansania erzählt. Profitiert davon haben etliche Jugendliche des Gymnasiums, die ihrem Vortrag lauschen.

Die junge Abiturientin arbeitete im "GoyaGoya" Waisenhaus, einer Einrichtung der "Mutter-Teresa-Schwestern" in der Diozöse Rulenge. Seit dem Jahr 2012 besteht eine Kooperation zwischen dem BDKJ Bamberg (Bund der deutschen katholischen Jugend) und der Diözese Rulenge im Nordwesten Tansanias. Über das BDKJ kam Laura zu ihrem Einsatz.

Im Waisenhaus der Diözese Rulenge/Ngara leben etwa 35 Kinder. Laura unterstütze die Mitarbeiterinnen bei den pflegerischen Tätigkeiten, der Förderung von einzelnen Kindern, der Freizeitgestaltung für die älteren Kinder oder schenkte Aufmerksamkeit und Zuneigung.

Das Wagnis "Tansania" war für die junge Frau ein Schritt in eine andere Welt. In ihrem Vortrag gelang es ihr mittels eindrucksvoller Bilder diese andere Welt anschaulich darzustellen.

So berichtete sie von anderen Traditionen, die regelmäßig dazu führten, dass Laura in das eine oder andere Fettnäpfchen trat. Beispielsweise ließ sie sich einmal von einem Mopedfahrer zu ihrer Arbeitsstelle mitnehmen. Für eine alleinstehende Frau in Tansania ein Ding der Unmöglichkeit. Ebenso ist es absolut unüblich ein zufälliges Treffen mit einer bekannten Person mit einem schlichten "Hallo" zu bewerkstelligen, vielmehr muss man sich spontan hierfür mindestens zehn Minuten Zeit nehmen. Auch das Essen bedeutete eine Umstellung, es gab fast immer nur Reis und Bohnen, andererseits herrschte eine enorme Vielfalt an Obst.

Laura gelang es, die Schüler sofort in ihren Bann zu ziehen. Laura vermittelte, dass die persönlichen Erfahrungen, die man bei einem solchen Ehrenamt sammeln kann, unbezahlbar sind. M. Warmuth

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