Bad Brückenau
Vorausblick

Im Altlandkreis Bad Brückenau gibt es viel zu tun in 2016

Allen guten Vorsätzen zum Trotz werden es die Bürgermeister im Altlandkreis Bad Brückenau wohl nicht ruhiger angehen lassen können. Die Herausforderungen sind groß.
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Egal ob die Integration der Flüchtlinge, der Kapellenbau in Oberwildflecken, die Eröffnung von Haus Waldenfels oder das zähe Ringen um die Sinntalbahn, im Jahr 2016 warten viele Aufgaben. Foto: Ulrike Müller
Egal ob die Integration der Flüchtlinge, der Kapellenbau in Oberwildflecken, die Eröffnung von Haus Waldenfels oder das zähe Ringen um die Sinntalbahn, im Jahr 2016 warten viele Aufgaben. Foto: Ulrike Müller
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Dieses Jahr hat es in sich. "Herausforderungen sind ja überall", stellt Bürgermeisterin Brigitte Meyerdierks (CSU) und zugleich Vorsitzende der Rhönallianz treffend fest. An erster Stelle nennt sie die Integration der Flüchtlinge, die an erkannt werden und bleiben dürfen. Gleich danach folgt die Belebung der Innenstadt von Bad Brückenau.
Die Freude dar über, dass für das ehemalige Hotel Post endlich ein Investor gefunden wurde, klingt noch immer aus ihrer Stimme heraus.


Unterfränkische Kulturtage

Aber auch in anderer Hinsicht dürfte es ein spannendes Jahr werden. Im Frühjahr wird das neue Haus Waldenfels eröffnet werden. Ein weiterer Höhepunkt sind die Unterfränkischen Kulturtage, die vom 9. bis 17. Juli in der Kur stadt auf die Beine gestellt werden. Was das Stadtfest vom 27. bis 29. Mai angeht, so stellt Meyerdierks fest, dass die Organisation nach der Auflösung des Forums nun wieder bei der Stadt liege. Im Ja nuar werde es ein Planungstreffen ge ben.


Orte sollen attraktiv bleiben

Auch für Wildflecken wird es ein wichtiges Jahr. Nicht nur, dass Entscheidungen über den Bau der Turnhalle anstehen und die Sanierung der Schule endlich verwirklicht werden soll. Bürgermeister Gerd Kleinhenz (PWW) hofft, dass es im Rahmen der Rhönallianz eine richtungsweisende Entscheidung zur Zukunft des Abwassers gibt, denn nicht nur für Oberbach und Wildflecken muss eine Lösung her, auch die Kläranlage in Riedenberg ist schon in die Jahre gekommen.

Für den Rathauschef gibt es aber auch Grund zur Freude: "Die Trinkwasserversorgung für Oberwildflecken wird fertig werden. Außerdem weihen wir die neue Kapelle und den neu gestalteten Platz ein", blickt er voraus. Auch sein Kollege Dieter Muth (WG), Bürgermeister von Oberleichtersbach, freut sich auf ein tolles Ereignis. Vom 18. bis 20. Juni feiern die Breitenbacher das 1200-jährige Bestehen mit einem großen Dorffest.


Kampf gegen Südlink geht weiter

Als Sprecher der Verwaltungsgemeinschaft Bad Brückenau hat Muth nicht nur Oberleichtersbach im Blick, sondern auch die Gemeinden Schondra, Geroda und Riedenberg. Dass die Regi on auch in Zeiten des de mografischen Wandels für Fa milien attraktiv bleibt, ist ihm wichtig. Auch er stellt fest: "Herausforderungen gibt's viele."
In Zeitlofs freut sich Bürgermeister Wilhelm Friedrich (CSU) auf einen besseren Breitbandanschluss, der im März für die Bürger abrufbar sein soll. Außerdem stehen etliche Bauprojekte und Sanierungsarbeiten an - etwa im Steinernen Wirtshaus in Weißenbach. In der Gemeinde Motten bleiben die Planungen für die Ortsdurchfahrt Kothen auf der Agenda. Zudem wird der Anbau der Mottener Kirche, der in den 1960er Jahren gebaut wurde, ab gerissen. Was die Stromtrasse Südlink angeht, so stellt Bürgermeister Jochen Vogel (CSU) fest: "Südlink bleibt freilich ein The ma", sagt er als Sprecher der Initiative Rhönlink.

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