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Hausen bei Bad Kissingen
Fasching

Hausen: Narren außer Rand und Band

Zahlreiche Besucher kamen bei mildem Wetter zum Hausener Faschingszug. 25 Gruppen zogen durchs Dorf und nahmen auch das Ortsgeschehen auf die Schippe. Weniger schön: Es wurde teilweise zuviel Alkohol konsumiert
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Dem Wirtshaussterben war ein Themenwagen beim Hausener Faschingszug gewidmet. Bernd Czelustek
Dem Wirtshaussterben war ein Themenwagen beim Hausener Faschingszug gewidmet. Bernd Czelustek
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Die dritte Neuauflage der Faschingszüge in Hausen hielt einen Rekord parat: 25 Gruppen beteiligten sich am Zug, der somit eine beachtliche Länge erreichte. Nebst viel Gaudi und guter Laune gab es am Rande leider auch einige unschöne Szenen.

16 Wägen und neun Fußgruppen hatten sich angemeldet und sorgten für einen abwechslungsreichen Zug. Angeführt wurde er vom Prinzenpaar Bianca I. und Marco I.. Die Themen waren vielfältig: Neben Greta und dem Umweltschutz waren zum Beispiel die Raumfahrt und der desolate Zustand der Bundeswehr Thema. Doch auch lokale Themen kamen zum Tragen: So machten sich die Waldfensterer Gedanken um ihren "Dom" (hätt mer aach ä wenig klenner mach könn). Der Häusler Sport-und Skiclub (SuS) thematisierte auf humorvolle Weise das Wirtshaussterben und hatte mit der "mobilen SuS-Bar" eine Alternative parat. Aus Kleinbrach hatte die "Hair force one" das Motto "Love is in the hair mitgebracht".

Viele Zuschauer

Auch der Kindergarten und die Ministranten hatten es sich nicht nehmen lassen, als Fußgruppen dabei zu sein. Die weiteste Anfahrt dürfte wohl eine Gruppe aus Zimmerau (Lkr. Rhön-Grabfeld gehabt haben).

Für die Sicherheit des Zuges sorgten die Freiwilligen Feuerwehren Hausen und Kleinbrach. Die unerwartete Vielzahl der Teilnehmer und Zuschauer verlangte den Veranstaltern schließlich einiges ab; so musste bei der After-Zug-Party am Ortsrand die Ortsverbindungsstraße in Richtung Nüdlingen deutlich länger gesperrt werden, als dies ursprünglich vorgesehen war, da das Festgelände die Menge nicht fassen konnte.

Leider gab es auch einige unschöne Szenen: Übertriebener Alkoholgenuss sorgte dafür, dass auch Rettungsdienst und Polizei zum Einsatz kommen mussten.

Polizeibericht zum Faschingszug in Hausen: Zuviel Alkohol war wohl der Grund für mehrere Auseinandersetzungen im Anschluss an den Faschingsumzug in Hausen. Ein Polizist wurde dabei leicht verletzt.

Am Samstagmittag fand der Faschingsumzug im Bad Kissinger Stadtteil Hausen statt, an dem aufgrund des schönen Wetters und der milden Temperaturen bis zu 1500 Besucher

teilnahmen. Während der Faschingsumzug ohne Probleme verlief, kam es bei der Anschlussveranstaltung in der Nüdlinger Straße zu mehreren Auseinandersetzungen. Nachdem viele Teilnehmer der Veranstaltung sichtlich dem Alkohol zugesprochen hatten, kam es im Verlauf des Nachmittags und des frühen Abends zu einzelnen Auseinandersetzungen, was mehrfach die Polizei auf den Plan rief. Nachdem ein Tatverdächtiger einen polizeilichen Platzverweis nicht nachkommen wollte, sollte er in Gewahrsam genommen werden. Sein 21-jähriger Freund versuchte ihm zur Hilfe zu kommen und die polizeiliche Maßnahme zu verhindern, wobei es zu einem Gerangel zwischen den Beteiligten und den Polizisten kam.

Beide Männer wurden schließlich zur Polizeidienststelle verbracht, wo sie nach Abschluss der Sachbehandlung jedoch wieder entlassen werden konnten.

Ein Beamter wurde dabei leicht verletzt, konnte aber seinen Dienst fortsetzen. Gegen die beiden Männer sowie gegen zwei weitere Personen wurden Strafverfahren eingeleitet.pol

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