Fuchsstadt
Verkehr

Zugeparkt und von Raser geplagt

Die Schweinfurter Straße in Fuchsstadt ist so manchem Anwohner ein Dorn im Auge. Und auch Bewohner der Straße "Gräfenberg" beklagten sich.
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Der "Gräfenberg" in Fuchsstadt wird mit einem einseitigen Parkverbot belegt, um eine bessere Durch- und Ausfahrt aus den Grundstücken zu erreichen. Winfried Ehling
Der "Gräfenberg" in Fuchsstadt wird mit einem einseitigen Parkverbot belegt, um eine bessere Durch- und Ausfahrt aus den Grundstücken zu erreichen. Winfried Ehling
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Die Schweinfurter Straße in Fuchsstadt ist so manchem Anwohner ein Dorn im Auge. Dem Gemeinderat lag der Antrag eines Bewohners vor, der einige Kritikpunkte ansprach, die Verdruss bereiten. So wird immer wieder zu schnell gefahren und auch widerrechtlich geparkt. Die Durchgangsstraße in Richtung Schweinfurt und Lager Hammelburg ist zudem Umleitungsstrecke bei Autobahnsperrungen und wird häufig von der Bundeswehr genutzt - auch von Kolonnen.

Nicht zum ersten Male landeten solche Beschwerden im Rathaus, denen die Gemeinde mit Appellen, Schildern und Geschwindigkeitsmessungen zu Leibe rückte, was augenscheinlich nur eine kurze Zeit fruchtete. Eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf der Staatsstraße ist kaum zu erreichen, da diese nur bei einer besonderen Gefahrenlage gewährt wird, informierte Willi Kippes . Daher plant die Gemeinde zunächst eine Verkehrsschau mit den Anwohnern und Fachleuten. Auch erneute Geschwindigkeitskontrollen sind angesagt.

Einseitiges Halte-Verbot

Um die Parksituation ging es in der Straße "Am Gräfenberg". Dazu stellte ein Anwohner die Anfrage nach einem einseitigen Halte-Verbot. Er argumentierte, dass zu viele Fahrzeuge in der Straße versetzt parken. Ein Befahren für Entsorgungs- und Rettungsfahrzeuge wird damit schwierig, was Kreisbrandmeister Oliver Lukaschewitsch für die Feuerwehr bestätigte. Gegenüber geparkt Fahrzeuge behindern auch das Ausfahren aus den Grundstücken. Der hier wohnhafte Rainer Heid empfahl die von der Einfahrt gesehen rechte Seite mit einem Park-Verbot zu belegen, da linksseitig der Gehweg verlaufe, was der Rat mehrheitlich beschloss.

Kreisumlage trotz Senkung höher

Den Kreisumlagebescheid für das laufende Jahr nahm das Gremium einmütig an. Die Kreisumlage 2019 beträgt für Fuchsstadt 756 451 Euro. Trotz Senkung um eineinhalb Prozent liegt die Umlage um 3000 Euro höher als im Vorjahr. Grünes Licht gaben die Räte auch der Touristischen Arbeitsgemeinschaft "Frankens Saalestück", die künftig als Zweckverband organisiert wird. Eine entsprechende Satzung erarbeiten die Mitgliedsgemeinden. Ihr Einverständnis gaben die Räte auch der Berufung von Bürgermeister Peter Hart als Gemeindewahlleiter für die Wahlen 2020. Sein Stellvertreter ist Verwaltungsrat Elmar Schubert.

Die Wasserversorgungsbilanz 2018 beträgt in Passiva und Aktiva 1,384 Millionen Euro. Der Jahresverlust beläuft sich auf gut 13 000 Euro. Er wird über das Kassenkonto ausgeglichen. Auf Antrag von Jürgen Wittmer besprachen die Räte das Bewertungsergebnis aus dem Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden", den Fuchsstadt auf Bezirksebene gewann. Empfehlungen des Bewertungs-Komitees sind teils bereits vorhanden oder für die Kommune nicht relevant. Einige Verbesserungen können noch angegangen werden.

Grüngitternetz: Mögliche Standorte

Auf Anfrage Wittmers informierte der Bürgermeister über eine Begehung mit Fachleuten zum Thema "Grüngitternetz". Dabei begutachteten diese mögliche Standorte für drei Waldteiche, die angelegt werden. Die Maßnahme erhält eine 100-prozentige Förderung. Die Arbeiten am begonnenen Waldfriedhof führt die Gattin des verstorbenen Landschaftsplaners Robert Knidlberger, Susanne Siebenlist, weiter, beantwortete Hart eine Anfrage. Er informierte auch über zwei Bauvorhaben, so genannte Freisteller. Dies sind ein Wohnhausneubau im Franziskusweg und die Unterkellerung einer bestehenden Garage in der Straße "Zur Pforte".

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