Hammelburg
Berufsleben

Würdigung für Mitarbeiter der Stadt Hammelburg

Die Stadt verabschiedet zwei Mitarbeiter in den Ruhestand und feiert einen Dienstjubilar.
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Ludwig Schäfer, Sieglinde Könemann-Merz, Dietmar Ohmert und Bürgermeister Armin Warmuth. Foto: Arkadius Guzy
Ludwig Schäfer, Sieglinde Könemann-Merz, Dietmar Ohmert und Bürgermeister Armin Warmuth. Foto: Arkadius Guzy

Zwei langjährige Mitarbeiter haben mit dem Jahreswechsel die Stadt verlassen und sind in den Ruhestand gegangen. Der Bürgermeister würdigte sie nun offiziell zusammen mit einem Dienstjubilar.

Die beiden Mitarbeiter hätten auf ihre Art Akzente gesetzt, sagte Bürgermeister Armin Warmuth (CSU). So habe Sieglinde Könemann-Merz für die Weiterentwicklung der städtischen Volkshochschule (VHS) gesorgt.

Könemann-Merz war ab 1994 als Geschäftsführerin für die VHS verantwortlich. Zuvor hatte sie 1980 schon einmal kurz für die Stadt gearbeitet: Könemann-Merz war als Aufsicht im Jugendzentrum beschäftigt. Danach unterrichtete sie Englisch und Französisch an den Realschulen in Karlstadt und Hammelburg.

Als VHS-Geschäftsführerin musste sich Könemann-Merz neben der Leitung um weiter Aufgaben kümmern: Sie übernahm den Schlüsseldienst und die Organisation der VHS- Räumlichkeiten - wobei sie mit dem unzulänglichen Raumangebot zu kämpfen hatte. Zuletzt arbeitete Könemann-Merz daran mit, die VHS Hammelburg mit der VHS Bad Kissingen in einem Verbund zusammenzuführen. Mit dem 1. Januar begann für Könemann-Merz der Ruhestand.

Mit dem 1. Januar endete auch für Ludwig Schäfer die berufliche Tätigkeit. Der Forstwirt war 1984 als Waldarbeiter zur Stadt gekommen. Sein Arbeitsfeld war der Stadtwald. Zwischenzeitlich war Schäfer aber auch im Bauhof tätig. "Ludwig Schäfer kennt den Stadtwald so gut wie seine Westentasche", würdigte Warmuth dessen Expertise.

Neben den beiden Verabschiedungen in den Ruhestand zeichnete der Bürgermeister außerdem Dietmar Ohmert mit der Urkunde des Freistaats für 25 Jahre Arbeit im öffentlichen Dienst aus. Ohmert ist seit 1994 im Bauhof als Installateur für den Sanitärbereich beschäftigt. Schwerpunktmäßig ist er für die Kindergärten und Schloss Saaleck zuständig, wie Warmuth erklärte. Ohmert war Personalrat und ist seit 2010 Schwerbehindertenvertreter.

Personalratsvorsitzende Gabi Jabeur-Holtmann dankte den beiden Ruheständlern für ihre Arbeit. An Ohmert richtete sie den Wunsch nach einer Fortsetzung der guten Zusammenarbeit.

Könemann-Merz nutzte die Gelegenheit, um die Entwicklung der VHS zu skizzieren. Die Einrichtung gibt es seit 1949, also seit nunmehr 70 Jahren, in Hammelburg. Städtisch wurde die VHS allerdings erst 1975. Könemann-Merz berichtete, dass sie in ihrer Anfangszeit als Geschäftsführerin die VHS-Leitung von zu Hause aus erledigte. Sie erinnerte unter anderem an den ersten Einsatz von Computern für die Verwaltung der Einschreibungen im Jahr 1996. Bis 2001, dem Rekordjahr, seien die Teilnehmerzahlen der VHS immer wieder gestiegen.



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