Wartmannsroth
Gemeinderat

Wird Kindergarten St. Andreas in Wartmannsroth erweitert?

Kindergärten in Wartmannsroth und Schwärzelbach sind an ihren Kapazitätsgrenzen angelangt. Die Gemeinde denkt über einen Erweiterungsbau nach.
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Die Kindertagesstätte St. Andreas in Wartmannsroth ist an der Kapazitätsgrenze angelangt. Foto: Gerd Schaar
Die Kindertagesstätte St. Andreas in Wartmannsroth ist an der Kapazitätsgrenze angelangt. Foto: Gerd Schaar
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Schon in der vergangenen Gemeinderatssitzung hatte Bürgermeister Jürgen Karle signalisiert, dass beide Kindergärten - also St. Andreas in Wartmannsroth und St. Mauritius in Schwärzelbach - an ihren Kapazitätsgrenzen angelangt seien. Wie soll es in den kommenden Jahren weitergehen?

"Ich gehe davon aus, dass sich die Geburtszahlen in Zukunft nicht wesentlich erhöhen werden, aber die Nachfrage nach Krippenplätzen", meinte Karle. Zumal der Freistaat Bayern dies finanziell unterstütze, und ein Rechtsanspruch auf die Krippenplätze für die Ein- bis Dreijährigen bestehe, wie Zweiter Bürgermeister Roland Brönner (FWG Schwärzelbach) feststellte. Eine erste Überlegung führte zur baulichen Erweiterung des Kindergartens St. Andreas in Wartmannsroth, denn in Schwärzelbach sei dies bei St. Mauritius nicht ohne Weiteres möglich. Vorsichtige Schätzungen deuteten einen Kostenrahmen in Höhe von etwa 450.000 Euro für die Bauerweiterung an. Ob diese große Investition nötig sei, oder eine preiswertere Zwischenlösung ohne Anbau denkbar sei, war das Gegenargument von Herbert Aul (WG Windheim). Dass jetzt schon ein entsprechender Förderantrag gestellt werden soll, befürwortete der Rat mit 14:1 Stimmen.

Anbindung des Baugebietes Häg II

Die geplante neue Anbindung des Baugebietes Häg II an die Ortsdurchfahrt von Wartmannsroth war für das Staatliche Bauamt der Grund, seine Bedenken gegen eine Durchgangsstraße anzumelden. "Es wird eine Unfallgefahr an dieser Einmündung befürchtet", erklärte Planer Gerhard Schwarzer vom beauftragten Ingenieurbüro Alka aus Haßfurt diesen behördlichen Einwand. Aber gerade durch diese zusätzliche Zufahrt sei die Anbindung zur Dorfmitte gegeben, waren sich die Räte mit ihrem Beschluss für eine neue Durchgangsstraße einig. Außerdem sei diese Straße wichtig als Rettungsweg und Feuerwehrzufahrt, nannte Marcus Scholz (FWG Schwärzelbach) zum Einwand des Straßenbauamtes ein wichtiges Gegenargument, dem die Räte einhellig folgen konnten.

Vielleicht gibt es als Kompromiss einen Fuß- und Radweg, der durch einen mobilen Poller abgesperrt ist. Ferner wurde auch die Lage für ein Regenüberlaufbecken auf diesem Hanggelände Häg diskutiert. Die Planung ist völlig im Anfangsstadium, und viele Änderungen sind noch möglich. Grünes Licht erhielt der Solarpark Völkersleier hinsichtlich seiner Einträge in den Flächennutzungsplan und den Bebauungsplan.

Zweit-Traktor vertagt

Braucht der Bauhof einen neuen Zweit-Traktor? Der alte Schlepper sei reparaturanfällig, berichtete Karle. Angebote über einen neuen Traktor, aber auch über Leasing-Möglichkeiten, sollen jetzt eingeholt werden. Die Entscheidung hierüber wurde also vertagt.

Neues Feuerwehr Löschfahrzeug

Mit 14:1 Stimmen wurde hingegen die Anschaffung eines neuen Feuerwehr-Löschfahrzeugs für die Stützpunktwehr Wartmannsroth befürwortet. Der Förderantrag soll jetzt gestellt werden. Bis das Feuerwehrauto vor der Tür stehe, könnten durchaus drei Jahre vergehen, kommentierte Karle. Das Kompetenzteam der Feuerwehren aus dem Gemeindebereich hatte im Vorfeld der Ratssitzung getagt. Auch ein Anhänger für die Schlauchtransporte der Feuerwehr, eine stärkere Rettungsschere und ein Notstromaggregat standen auf der Wunschliste.

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