Obereschenbach
Lokalpolitik

Wer hat Material für die Dorfchronik?

In der Bürgerversammlung in der Eschenbachhalle wurden zahlreiche Wünsche vorgebracht. Einer davon ist die Erstellung einer Ortschronik.
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An der frisch sanierten Brücke im Hammelburger Stadtteil Obereschenbach stehen immer noch die Absperrbaken, weil die Maßnahme noch nicht abgenommen wurde. Darüber informierte die Stadtverwaltung die Teilnehmer  der Bürgerversammlung.Gerd Schaar
An der frisch sanierten Brücke im Hammelburger Stadtteil Obereschenbach stehen immer noch die Absperrbaken, weil die Maßnahme noch nicht abgenommen wurde. Darüber informierte die Stadtverwaltung die Teilnehmer der Bürgerversammlung.Gerd Schaar

Die Fertigung der Ortschronik stand im Fokus der Obereschenbacher, als sie sich zur Bürgerversammlung in der Eschenbachhalle trafen. Um Fotos, Geschichten und historische Belege bat der Ortsbeauftragte Thomas Reuter (Bürgerliste). Bis Mitte August gebe es jeden Donnerstag ab 17 Uhr die Gelegenheit, solche Unterlagen im Schulungsraum der Feuerwehr abzugeben. Freilich seien auch Spendengelder höchst willkommen, um das Chronikprojekt zu finanzieren.

Zusätzliches Geld würde auch zur Finanzierung weiterer Wünsche nötig sein, antwortete Bürgermeister Armin Warmuth (CSU) auf eingereichte Vorschläge. Diese betrafen zum Beispiel die Themen Begrüßungsschilder an den Ortseingängen, zwei Bildstöcke und ein Wassertretbecken. Auch die Sanierung von holprigen Friedhofswegen wurde gewünscht.

Das Geländer an der Kirchentreppe könnte einen neuen Farbanstrich vertragen, und die wild wachsenden Büsche sollten gestutzt werden, lauteten weitere Wünsche. Beendet sei mittlerweile das Thema Holzlagerplatz, reagierte Warmuth auf den Wunsch nach weiterem Gesprächsbedarf. Ein Obereschenbacher bat um eine Wegausbesserung wegen des Kalkofenfestes, das zum Monatsende geplant sei.

"Warum sind an der frisch sanierten Brücke immer noch die Absperrbaken abgestellt?", wollte ein Anwohner wissen. Diese Bauarbeiten seien noch nicht offiziell abgenommen worden, antwortete Peter Kreß, der Sachgebietsleiter für Tiefbau der Stadt Hammelburg. Eine Anwohnerin machte ihrem Ärger über Lärm und Schmutz Luft, denn während der Umleitung des Straßenverkehrs habe sie darunter leiden müssen. Weitere Anregumngen und Hinweise betrafen Wassergräben, Wasserlöcher und Schotterwege.

Abgeschlossene Maßnahmen

Warmuth erinnerte in seiner Rückschau an die aufwändige Sanierung des Kindergartens, die Sanierung der Kirchentreppe, die Umrüstung der Straßenbeleutung auf LED, die Verbesserung der Breitband-Geschwindigkeit auf 100 Megabit, Tiefbaumaßnahmen am Eschenbach und die oben genannte Brückensanierung.

Bei der Planung von neuen Häusern sollte der Bereich innerorts Priorität haben, wies Warmuth auf die vorhandenen Baulücken hin. Froh sei er, dass die Sterbefälle in Obereschenbach gegenüber den Vorjahren abnahmen und sich jetzt mit den Geburten die Waage halten. In dem 500-Seelendorf sei im abgelaufenen Jahr achtmal geheiratet worden. Gern ließ Bürgermeister Warmuth das Leuchtturmlicht des Genussortes Hammelburg ein Stück weit auch auf den Ortsteil Obereschenbach scheinen.

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