Elfershausen
Gemeinderat

Waldweg zur Burg erhält neuen Belag

Weniger Staub und weniger Schlamm: Die Teststrecke hat sich bewährt, nun erhält die Zufahrt zur Trimburg eine durchgehende Asphaltdecke.
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An der Westseite der Trimburg erhalten die Fenster demnächst Rollos.  Foto: Winfried Ehling(Archiv)
An der Westseite der Trimburg erhalten die Fenster demnächst Rollos. Foto: Winfried Ehling(Archiv)
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Ein lang gehegter Wunsch wird Wirklichkeit. Der Waldweg zur Trimburg erhält eine vernünftig befahrbare Straßendecke aus Basaltschotter und Asphalt. Dafür erstellte die Baufirma Ullrich bereits eine Kostenberechnung, die sich auf rund 60 000 Euro beläuft.

Zur Erinnerung: Die heimische Firma legte vor zwei Jahren eine 150 Meter lange Teststrecke an der Einfahrt zum Wald an, die sich augenscheinlich bewährte. Weniger Staub, weniger Schlamm und ohne herausragende Steine, fährt es sich auf diesem Teilstück wesentlich angenehmer als zuvor. Dieses Modell will die Firma Ullrich ausbauen, wobei der obere Teil an der Parkplatzeinfahrt nach Bearbeitung eine Asphaltdecke erhält. Für die künftig drei Meter breite Straße, die auch Ausbuchtungen als Warte- und Ausweichräume erhält, werden gut 2000 Kubikmeter Schotter und 475 Kubikmeter Asphalt benötigt. Von der Bruttosumme trägt die Firma Ullrich 20 000 Euro, die Freunde der Trimburg 10 000 Euro, gab Bürgermeister Karlheinz Kickuth in der Ratssitzung bekannt. Nicht inbegriffen sind in dieser Maßnahme die Parkplätze vor der Burg. Die Herrichtung der Stellplätze kann nur gefördert werden, wenn die Trimburg ganzjährig öffnet. Aus Sicht der Gemeinde und der Trimburgfreunde ist dies absolut irrelevant. Vize-Bürgermeister und Stellvertretender Landrat, Jürgen Englert, hegt zwar die Hoffnung, durch Verhandlungen mit der Regierung von Unterfranken eine Förderung für den Parkraum erreichen zu können, doch bleibt dies eine Hoffnung. Der Beschluss zur Herrichtung des Wegstücks fiel gegen die Stimme von Volker Partsch.

Zur Trimburg informierte Kickuth außerdem über die Rodung der im vorigen Jahr beschlossenen Abflugschneise für die Gleitschirmflieger.

Rollos werden angebracht

Nach mehreren Testversuchen sollen die von der Denkmalpflege erlaubten Rollos an den Fenstern der Westseite der Burg bis Ende April installiert sein.

Der Rat genehmigte nach Absprache mit dem Landratsamt den Bau einer Tagespflege mit sechs Wohneinheiten im Neubaugebiet "Trimberger Weg" einschließlich der notwendigen Befreiungen von den Festsetzungen des Bebauungsplans. Dabei senkte das Gremium die Zahl der vorgesehenen Stellplätze von zwei auf einen Parkplatz je Wohneinheit ab mit der Begründung, dass hier ein altersgerechtes Wohnen vorgesehen ist, bei dem mit großer Wahrscheinlichkeit zwei Stellplätze pro Einheit nicht notwendig sind.

Einfahrt behindert

Ärger gibt es in der Stichstraße, die in die Gartenstraße mündet. Im Kreuzungsbereich geparkte Fahrzeuge behindern die Einfahrt von Entsorgungs- und womöglich auch Rettungsfahrzeugen. Bürgermeister Kickuth bot an, mit den Anwohnern persönlich über andere Stellplätze zu reden. Der Vorschlag mehrerer Räte durch schraffierte Flächen im Einmündungsbereich die Misere zu beheben, fand einmütige Zustimmung.

Gemeinderätin Sandra Deissenberger beklagte aktuell zu viele Veranstaltungen - wie Bürgerversammlung, Gemeinderatssitzung und die Kindergarten-Neuwahlen - in zu engem Zeitraum. Davon ist auch der Bürgermeister betroffen, der zudem bei den Jahreshauptversammlungen der Freiwilligen Feuerwehr und des Karnevalsvereins Blau-Weiß am selben Abend präsent sein muss.

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