Hammelburg
Stippvisite

UN-Militärbeobachter besichtigen Hammelburg

Eine internationale Gruppe an UN-Militärbeobachtern, die einen Lehrgang der Bundeswehr besucht, besichtigte auch Hammelburg und seine Sehenswürdigkeiten.
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Ein traumhafter Rundblick vom Turm des Schlloss Saaleck diente den Offizieren aus 30 Ländern von allen fünf Kontinenten, die derzeit einen Lehrgang im Lager besuchen, zur Orientierung und animierte zu unzähligen Fotos.Elisabeth Assmann
Ein traumhafter Rundblick vom Turm des Schlloss Saaleck diente den Offizieren aus 30 Ländern von allen fünf Kontinenten, die derzeit einen Lehrgang im Lager besuchen, zur Orientierung und animierte zu unzähligen Fotos.Elisabeth Assmann
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Ein nicht ganz alltägliches Bild bot sich bei einer Gästeführung in Hammelburg. Offiziere aus 30 Ländern von allen fünf Kontinenten interessierten sich für die Sehenswürdigkeiten der ältesten Weinstadt Frankens. Die Teilnehmer des Lehrgangs "UN-Militärbeobachter", der derzeit am Vereinte Nationen Ausbildungszentrum der Bundeswehr (VNAusbZBw) stattfindet, hatten neben der zweiwöchigen Ausbildung in Theorie und Praxis auch die Möglichkeit das Biosphärenreservat Rhön und Franken näher kennenzulernen.

Neben Bamberg, Würzburg und dem Kreuzberg stand auch Schloss Saaleck und die Altstadt von Hammelburg auf dem Programm. Los ging es auf dem Turm von Schloss Saaleck. Ein traumhafter Rundblick diente zur Orientierung und animierte zu unzähligen Fotos. Auch der Blick auf die frisch Vermählten im Schlosshof gab einen Einblick in deutsche Sitten und Feierkultur. Im Schlossgarten begrüßte 3. Bürgermeisterin Rita Schaupp die internationale Gruppe an UN-Militärbeobachtern und freute sich über den hohen Anteil an Frauen in dem Lehrgang, denn mehr als zwei Drittel der Teilnehmer waren weiblich.

Die Erkundungstour durch Hammelburg mit Gästeführerin Elisabeth Assmann endete im Winzerkeller. Dort ließen sich die Soldatinnen und Soldaten den Saaletalwein und die Dätscher mit Kochkäse und Gerupften schmecken. Den muslimischen Teilnehmern schmeckte auch der Traubensaft. "Es ist natürlich nicht einfach, einer so heterogenen Gruppe gerecht zu werden. Da kann man nur einen kleinen Einblick in unsere fränkische Geschichte und Kultur geben," so Assmann, "aber es prägen sich Kleinigkeiten ein. So wunderten sich manche der Gäste über das häufige Läuten der Kirchenglocken."

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