Diebach
Dorferneuerung

Stadtteil wartet auf den Straßenausbau

Das zentrale Bauvorhaben im Rahmen der Dorferneuerung im Stadtteil Diebach ist der Ausbau der Ortsdurchfahrt.
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Die Ortsdurchfahrt in Diebach zeigt schon seit Jahren einen sanierungsbedürftigen Zustand.Arkadius Guzy
Die Ortsdurchfahrt in Diebach zeigt schon seit Jahren einen sanierungsbedürftigen Zustand.Arkadius Guzy

Es ist immer wieder Thema in Gesprächen zwischen den beteiligten Behörden wie dem Amt für ländliche Entwicklung und dem Staatlichen Bauamt. Doch auf handfeste Ergebnisse warten die Diebacher nach wie vor.

Ortsbeauftragte Elisabeth Assmann (Grüne/BfU) hofft, dass nach der Sommerpause der Planungsauftrag vergeben werden kann. Sie räumte auf Nachfrage ein, dass die Aktiven in der Dorferneuerung drängeln und mittlerweile auch etwas frustriert sind.

Im Jahr 2015 bereiteten die Diebacher die Dorferneuerung vor, indem sie sich in Arbeitskreisen Gedanken über mögliche Vorhaben machten. Im Frühjahr 2018 war mit der Wahl der Teilnehmergemeinschaft dann die letzte Formalie für den Start des Dorferneuerungsverfahrens erfüllt. Das Amt für ländliche Entwicklung hat für Diebach ein Förderbudget von bis zu 1,5 Millionen Euro für öffentliche Vorhaben festgesetzt. Die Eigenanteile der Stadt mitgerechnet, kann das Investitionsvolumen am Ende bis zu drei Millionen Euro betragen.

Dabei war von Anfang an klar, dass es Jahre und Jahrzehnte dauern werde, bis das Geld genutzt und Vorhaben umgesetzt sind. So erwähnt Bürgermeister Armin Warmuth (CSU) in diesem Zusammenhang immer wieder das Beispiel Gauaschach. Dort zog sich die Dorferneuerung über 24 Jahre.

Außer dem Ausbau der Ortsdurchfahrt steht als zweites Projekt die Herrichtung des Baubudenplatzes zum Festplatz. Wie Assmann sagte, beschloss der Vorstand der Teilnehmergemeinschaft, das als Vorhaben weiterzuverfolgen. Assmann wies außerdem daraufhin, dass sich im Stadtteil trotzdem schon etwas getan habe: So wurden im vergangenen Jahr zwei Brücken erneuert - allerdings außerhalb der Dorferneuerung.

Ein ganz eigenes Vorhaben war im vergangenen Jahr auch die Aktion eines Trupps Ehrenamtlicher. Er pflasterte ein Stück des Gehwegs in der Häfnerstraße, um ihn barrierefreier zu gestalten. Wie Assmann ankündigte, soll die ehrenamtliche Aktion in der Häfnerstraße fortgesetzt werden. Diesmal wird das Stück von der Bahnlinie bis zum Friedhof neu gepflastert. Die Arbeiten werden im Herbst stattfinden. Bis Allerheiligen sollen sie laut Assmann erledigt sein.

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