Laden...
Obereschenbach
Übergabe

Segen für den renovierten Jugendraum

Ein Vorzeigeobjekt in Obereschenbach ist der renovierte Jugendraum, der jetzt offiziell übergeben wurde.
Artikel drucken Artikel einbetten
Sich wohlfühlen, chillen und feiern unter Gleichaltrigen können die Obereschenbacher Jugendlichen im sanierten Pfarrhauskeller. Dafür investierten sie 200 Arbeitsstunden.  Foto: Winfried Ehling
Sich wohlfühlen, chillen und feiern unter Gleichaltrigen können die Obereschenbacher Jugendlichen im sanierten Pfarrhauskeller. Dafür investierten sie 200 Arbeitsstunden. Foto: Winfried Ehling

Ein Vorzeigeobjekt in Obereschenbach ist der renovierte Jugendraum, der jetzt offiziell übergeben wurde. Hier packten 15 junge Nutzer selbst mit einigen Freiwilligen an und leisteten 200 Arbeitsstunden. Im Gastraum und der Bar galt es Kabelschlitze zu schlagen, Schienen zu setzen und Kabel und Steckdosen neu zu verlegen. Verputzen, Streichen, der Einsatz neuer Fensterbänke, der Heizungsanstrich und die Installation neuer Lampen sowie die Erneuerungen der Sanitäranschlüsse standen ebenso an. Einer allgemeinen Entrümpelung folgte auch der Neuanstrich der Türen und Holzwände im Kaminzimmer.

Die Wieder-Inbetriebnahme des schmucken Pfarrhauskellers lockte auch Bürgermeister Armin Warmuth an, der das Juz als "wichtige Einrichtung für etwa Gleichaltrige" betrachtet und den Jugendlichen und Helfern seine Anerkennung zollte. Im Beisein von Kämmerin Jennifer Triest lobte er auch das Engagement der Kirchenverwaltung. "Das Werk ist gut gelungen dank motivierter Jugendlicher, die man nicht überall findet", betonte der Ratsobere. Die Stadt unterstützte die Maßnahme mit etwa 3500 Euro für die Materialkosten.

"Ertragt euch gegenseitig und findet Wege, die zueinanderführen." Mit dem sinngemäßen Ausspruch aus einem Paulus-Brief übernahm Pastoralreferent Markus Waite die Segnung der restaurierten Räume. Das positive Denken und Handeln einer Gemeinschaft führe dazu, dass hier erlebt und gefeiert werden kann, so Waite, der die Jugendlichen die Fürbitten verlesen ließ.

Den Dank für die Unterstützung der Stadt und an die freiwilligen Helfer sowie Stadtrat Thomas Reuter formulierte Juz-Sprecher Markus Statt, der sich sicher war, dass sich das "Stammpersonal" und jugendliche Gäste hier wohlfühlen. Das Jugendzentrum legt Wert auf Besucher aus umliegenden Ortschaften, um Kontakt mit anderen Jugendlichen zu halten.

Es ist an Werktagen von 20 bis 24 Uhr, am Wochenende von 20 bis 1 geöffnet. Die Öffnungszeiten beinhalten laut Jugendschutzgesetz ein Mindestalter von 16 Jahren. Offensichtlich ist bei Jüngeren kein Bedarf gegeben. Sie müssen jedoch nicht vor der Türe stehen. Wenn sie das Juz besuchen wollen, ist ihnen ist ein Aufenthalt bis 22 Uhr erlaubt. Ab 22 Uhr gilt auch Zimmerlautstärke in den Kellerräumen.

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren