Elfershausen
Verkehr

Schwierige Fahrmanöver

Mit einer Unterschriftenliste wollen Eltern die Verlegung der neuen Schulbushaltestelle erreichen.
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Eine Herausforderung für die Busfahrer ist die Einfahrt in die enge steile Straße "Am Zeicht".  Winfried Ehling
Eine Herausforderung für die Busfahrer ist die Einfahrt in die enge steile Straße "Am Zeicht". Winfried Ehling
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Die Verlegung der Bushaltestelle in Machtilshausen sorgt für Unmut bei Eltern von Schulkindern. In der Ratssitzung informierte Bürgermeister Karlheinz Kickuth über eine Unterschriftenliste, in der die besorgten Eltern die Rücknahme des Bus-Stopps an die alte Stelle am Feuerwehrhaus fordern, um den Kindern lange und eventuell gefährliche Wege zu ersparen.
Der Geschäftsführer des Kreisomnibusbetriebs (KOB), Claus Schubert, schlug die Verlegung als Testphase vor, um die Situation beim Einfahren des Busses vom Kehrweg in die Wasserlosener Straße zu entschärfen. Die dortige, unübersichtliche Kurve beengt den Raum und die Sicht des Busfahrers. Gegen den Platz vor dem Feuerwehrhaus wäre nichts einzuwenden, doch kann der Bus hier wegen eines Baums nicht wenden.
Um die neue Variante probeweise umzusetzen, gestaltete der Bauhof eine Fläche in der Kapellenstraße nahe dem Kriegerdenkmal und errichtete einen Unterstell-Schutz. Der Bus muss nach dem Aussteigen der Kinder in die Straße "Am Zeicht" einfahren, was den Fahrern erneut Probleme bereitet, denn auch hier handelt es sich um eine enge und steile Auffahrt, die für lange Fahrzeuge ungeeignet ist.
Die kürzlich eingegangene Petition will der Bürgermeister prüfen lassen. "Sollte sich die neue Haltestelle als ungeeignet und unerwünscht herausstellen, ist der Ausstieg an das Gerätehaus zurückzuverlegen. Dann muss allerdings der Baum auf dem Feuerwehrhaus-Freiplatz fallen", stellte Kickuth fest.
In der Sitzung stellte sich der neue Allianz-Manager des "Fränkisches Saaletal", Holger Becker, vor. Er erläuterte die Handlungsfelder seines künftigen Wirkens, das unter anderem auch das Management des Wild-Lebensraums beinhaltet. Gemeinderat Alfons Hausmann empfahl dazu, wegen angeblich hoher Verbissquoten, eine forcierte Rehwildbejagung.
Zur hausärztlichen Versorgung, die Rainer Kuhn als ausreichend erachtete, informierte Vize-Bürgermeister Jürgen Englert, dass es aktuell sogar eine Überbelegung gebe, es gehe aber für die künftige Absicherung, weil immer weniger niedergelassene Ärzte zu verzeichnen sind.


Vollsortimenter im Gespräch

Zur Erschließung des Gewerbegebiets Machtilshausen, das so genannte "Bergcenter Trimberg", legte Kickuth eine Kostenberechnung für die Erschließung auf. Abgesehen von weiteren Kosten wie Honorare oder die Erstellung einer Vorplanung könnte eine siebenstellige Summe zusammenkommen. Ein Investor will hier einen Vollsortimenter etablieren doch sei dies noch nicht spruchreif. Da es noch keine fundierte Aussage seitens des Investors gebe, regte Englert an, den Tagesordnungspunkt in die nicht öffentliche Sitzung zu verlegen. Für Kuhn standen Kosten und Nutzen in keinem Verhältnis. Er schlug deshalb vor, das Projekt "zu den Akten zu legen". Walter Schmitt erachtete das Gelände mit 20 000 Quadratmeter als zu klein. Er empfahl eine andere Variante in nicht öffentlicher Sitzung zu erarbeiten. Die vorliegende Planung lehnte das Gremium mehrheitlich ab.


Trampolin für Spielplatz

Der Spielplatz am Machtilshausener Sportplatz erhält ein Boden-Trampolin. Dafür sammelte eine Eltern-Interessengemeinschaft auf Anregung der Gemeinde eine Spendensumme von 1170 Euro. Der Markt stockt die Summe auf den erforderlichen Betrag von rund 4500 Euro auf, der Bauhof übernimmt die anfallenden Arbeiten. Mehrheitlich stimmte das Ratsgremium auch für eine Pauschalzuwendung von 1000 Euro für den Caritasverband für das Jahr 2018.
Abgelehnt wurde der Antrag der Feuerwehr Machtilshausen, die ein Kombigerät für Technische Hilfeleistungen beschaffen will. Bei dieser Anschaffung handele es sich um ein ergänzendes Einsatzmittel. Das von der Werksfeuerwehr Schaeffler übernommene Feuerwehrfahrzeug verfüge über solches Inventar, hieß die Begründung.
Zur Gestaltung des Pausenhofs der Johannes-Petri-Schule reichte die Lehrerschaft den Antrag ein, die beschlossene Grünfläche durch eine Asphaltdecke zu ersetzen. Einer der Gründe ist die Verschmutzung des Schulgebäudes. Der Marktgemeinderat hob seinen früheren Beschluss auf und lässt eine Asphaltschicht zum Preis von ca. 9000 Euro aufbringen.


Kreuz wird ausgebessert

Der Verein für Gartenbau und Landschaftspflege Elfershausen will das Wegekreuz an der Schwedenbergschanze zum Preis von rund 660 Euro reinigen und ausbessern. Der Maßnahme erteilte die Denkmalpflege die Erlaubnis, der sich der Rat einmütig anschloss.
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