Schwärzelbach
Bürgerversammlung

Sanierung des Sportheims ist das größte Anliegen

Die Dorferneuerung stand im Blickpunkt der Bürgerversammlung in Schwärzelbach.
Artikel drucken Artikel einbetten
Der vordere Spielplatz der FC-Kicker wird der Ortsdurchfahrt bei der Dorferneuerung weichen müssen.  Foto: Gerd Schaar
Der vordere Spielplatz der FC-Kicker wird der Ortsdurchfahrt bei der Dorferneuerung weichen müssen. Foto: Gerd Schaar
Die Dorfmitte von Schwärzelbach ist offensichtlich das Sportheim samt Sportplatzgelände. Das wurde in der Bürgerversammlung am Mittwoch deutlich, wo die Dorferneuerung im Blickpunkt stand. Im Sportheim blickten die Schwärzelbacher auf Dorferneuerungs-Projekte wie die Ortsdurchfahrt, auf die mögliche Dorfplatzgestaltung am Lindenplatz und vor allem auf die Sanierung des Sportheims samt Außenanlagen.
Positiv überrascht über das rege Interesse der Anwohner war Bürgermeister Jürgen Karle. Der abgetrennte vordere Saalteil war bis auf den letzten Platz besetzt. Freilich waren auch die Vorstände der ansässigen Vereine präsent, die sich laut Christian Kohlhepp (FWG Schwärzelbach) schon im Vorfeld auf ein gemeinsames Niesbrauch-Recht für die Nutzung des Sportheims geeinigt hatten. Es handle sich hierbei um den Sportverein FC Alemannia, den Karnevalsverein Faschings-Gemeinschaft Schwärzelbach, den Feuerwehrverein und den Schützenverein Almrausch. In die neue Version, der nach dem bayerischen Mustervertrag ausgerichteten Niesbrauch-Satzung soll auch die Beteiligung der Gemeinde Wartmannsroth fließen, so Kohlhepp.
Eine Sanierung wie am Gemeinschaftshaus Waizenbach schwebte Karle für Schwärzelbach vor. Damit die Fördermittel fließen, sollte das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) in jedem Fall einverstanden sein. Verbunden sei das Dorferneuerungs-Projekt Sportheimsanierung mit der Anbindung an das Sanierungsprojekt Ortsdurchfahrt des Straßenbauamts Schweinfurt, so Karle weiter.


Planungen noch am Anfang

Das hieße für den Außenbereich, dass zum Beispiel der Fußballplatz gegenüber dem Eingangsbereich des Sportheims der neuen Ortsdurchfahrt-Planung zum Opfer falle. "In Zeiten der notwendigen Spielgemeinschaften auf dem Lande verliert Fußball zunehmend an Bedeutung", sagte Karle. Es gebe ja noch den zweiten Spielplatz. Wie die Sanierung des Schwärzelbacher Sportheims samt Außenanlage im Detail aussehe, das könne heute noch nicht festgemacht werden, so Karle. "Wir sind ganz am Anfang", betonte er und richtete seinen Blick auf die zukünftigen Arbeitskreise. Er könne sich jedoch heute schon vorstellen, dass der alte Sanitärbereich und die Umkleidekabinen erneuert werden müssen.
Freilich werde auf die Bedürfnisse der beteiligten Vereine geachtet. So werde dem Schützennachwuchs genug Platz für das Bogenschießen reserviert, der Freiwilligen Feuerwehr eine Übungsfläche geboten und allen genug Platz für große Feste eingeräumt. Karle sah keinen Hinderungsgrund für den zügigen zeitlichen Ablauf: "Sanierungsprojekte in anderen Ortsteilen können mit Schwärzelbach parallel laufen." Allerdings brauche es einige Zeit für die Bearbeitung in den Behörden.
"Neue Ideen sind herzlich willkommen", munterte der stellvertretende Bürgermeister Roland Brönner (FWG Schwärzelbach) zu weiterer reger Beteiligung auf. Landschaftsplaner Valtin Dietz bat um Vorschläge für die Außenanlage. "Das Dorferneuerungs-Projekt Sportheim ist gut für unser Dorf, es eint nicht nur Alt- und Neudorf, sondern spricht auch das Engagement der jungen Leute an", sagte Marcus Scholz (FWG Schwärzelbach). Die Versammelten quittierten dies mit ihrem kräftigen Applaus.
Verwandte Artikel
Noch keine Kommentare
Sie sind nicht angemeldet.
Sie müssen angemeldet sein, um Kommentieren zu können!
registrieren