Wittershausen
Bürgerversammlung

Neues Leben soll in Alte Schule

Die künftige Nutzung des Gebäudes in Wittershausen war das Hauptthema bei der Bürgerversammlung.
Artikel drucken Artikel einbetten
Die renovierte Alte Schule in Wittershausen. Fotos: Hans Dünninger
Die renovierte Alte Schule in Wittershausen. Fotos: Hans Dünninger
+1 Bild

Die künftige Nutzung und die damit verbundene Rechtsform für das Betreiben der neuen Alten Schule waren das Hauptthema in der Diskussionrunde im Rahmen der Bürgerversammlung in Wittershausen. Zuvor informierte Bürgermeister Gotthard Schlereth sehr informativ über aktuelle Zahlen, Daten und Fakten der Gemeinde Oberthulba im abgelaufenen Jahr. Er wurde tatkräftig unterstützt von der Geschäftsleiterin Nicole Wehner und Kämmerer Klaus Blum.

Bei der anschließenden Diskussionsrunde im gut besuchten Schulungsraum der Feuerwehr Wittershausen entwickelte sich eine rege Diskussion, die von allen Beteiligten sehr sachlich geführt wurde.

Bruno Geiger, einer der beiden Vorstände vom Obst- und Gartenbauverein, bemängelte, dass die Gründung einer GbR zur Betreibung des Schulhauses immer noch nicht abgeschlossen ist. "Schon seit einem halben Jahr fehlt die Zustimmung der Diozöse Würzburg", so Geiger. Die Kirchenverwaltung sollte neben dem Obst- und Gartenbauverein und dem Musikverein eines der drei Mitglieder der GbR sein. Auch Bürgermeister Gotthard Schlereth zeigte ein starkes Interesse daran, dass die Nutzung der Schule auf "richtige Füße gestellt wird". In Sachen Nutzungsvertrag wird man sich an den Vertrag in Hassenbach halten. Der einzige Unterschied ist hier, dass es in Wittershausen zwei unterschiedlich große Räume gibt, für die unterschiedliche Beträge verlangt werden sollen.

Der dritte Bürgermeister und Ortssprecher von Hassenbach, Mario Götz, bot in Sachen Rechtsform seine Hilfe an. Er fragte nach, warum Wittershausen nicht auch einen neuen Verein gründet mit einer eigenen Satzung. "Noch ein Verein, wer soll ihn denn führen", warf Bruno Geiger ein. "Ihr könnt gerne mal einen Blick in unsere Satzung werfen, dann seht ihr, dass sie sehr einfach gehalten ist, aber alle erforderlichen Merkmale enthält", so Mario Götz.

Im Rahmen der Diskussion wurde auch angeregt, neue Wegweiser zur Alten Schule anzubringen, damit auch Bürger aus den anderen Ortsteilen den Weg zur Schule finden. Hier wird sich die Gemeinde um eine Lösung kümmern.

Spielplatz und Beleuchtung

Einer der Zuhörer fragte nach, ob es möglich wäre, beim Spielplatz in der Seestraße einen Mülleimer anzubringen, der vielleicht alle zwei Wochen einmal geleert wird. "Das werden wir im Gemeinderat noch einmal besprechen", so Gotthard Schlereth. Für einige Eltern ist die schlechte und die zu dunkle Beleuchtung am Bushäuschen ein echtes Problem. "Das wurde geprüft, aber für nicht so schlimm befunden, wie dargestellt", antwortete Gotthard Schlereth. Er sicherte aber zu, auch hierfür noch eine Lösung zu finden.

Schlechter Fahrbahnbelag

Vielen Bürgern in Wittershausen ist der schlechte Fahrbahnbeleg auf dem Fahrradweg zwischen Oberthulba und Wittershausen ein Dorn im Auge. Das ist der Gemeinde Oberthulba auch bekannt, aber es ist im Moment sehr schwierig eine Baufirma dafür zu finden. "Auch hier bleibt die Gemeinde am Ball", versicherte Schlereth. Daneben wurden auch die Sturzfluten angesprochen, die bei starkem Regenfällen den Radweg durchkreuzen. Auch hier soll Abhilfe geschaffen werden. Angesprochen wurde auch der mögliche Kreisverkehr zwischen Oberthulba und Wittershausen. "Die Kreuzung gehört auf alle Fälle übersichtlicher gemacht, aber hier ist noch keine Entscheidung gefallen", so der Bürgermeister.

Wie bei den anderen Ortsteilen kann auch in Wittershausen das Wasser an manchen Stellen nicht in die Gräben laufen. "Das ist eine Aufgabe, die einplant werden muss", so Schlereth.

Am Ende dankte Gemeinderatsmitglied Elmar Sell der Familie Rose für die Spende des Defibrillators.

Verwandte Artikel
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren