Hammelburg
Notfall

Neuer Einsatzwagen für die Rettungswache Hammelburg

Als "Wunderwerk der Technik" hat stellvertretender BRK-Kreisgeschäftsführer Alexander Kretz das neue Fahrzeug bezeichnet. Es löst das alte ab, das erst vier Jahre alt ist. Aber der Tacho zeigt schon 350.000 Kilometer.
Artikel drucken Artikel einbetten
Fuhrpark-Manager Manuel Vorndran (links) erklärte den Mitarbeitern der Rettungswache in das neue Fahrzeug.  Winfried Ehling
Fuhrpark-Manager Manuel Vorndran (links) erklärte den Mitarbeitern der Rettungswache in das neue Fahrzeug. Winfried Ehling
+1 Bild

Einen neuen Rettungswagen hat die Rettungswache Hammelburg in Dienst gestellt. Das Fahrzeug, ein Mercedes-Benz "Sprinter", ist ein nach aktuellen Gesichtspunkten komplett ausgerüstetes und weiterentwickeltes Mobil für Kranken-Transporte und Notfalleinsätze und löst das alte Fahrzeug ab.

Der bisherige Einsatzwagen ist zwar erst vier Jahre alt, sein Tachometer steht jedoch auf rund 350 000 gefahrene Kilometer. Das zeigt, wie wichtig solche Fahrzeuge sind und wie sehr sie in Anspruch genommen werden. Sie sind fast täglich im Einsatz, nicht nur bei Notfällen, sondern auch für Transporte in die umliegenden Krankenhäuser in Bad Kissingen, Schweinfurt, Würzburg und weiter entfernt.

So war das Altfahrzeug des heimischen Einsatzdienstes im vergangenen Jahr rund 182.000 Kilometer bei Krankenfahrten und Notfällen auf Achse, wie Fuhrpark-Manager Manuel Vorndran informierte. Unter dem Strich kamen in diesem Zeitrahmen 4665 Einsätze im Alt-Landkreis Hammelburg zusammen. "Eine umfassende Instandsetzung lohnt sich nicht mehr", fügt er hinzu, zumal die Produkt-, Qualitäts- und Entwicklungsabteilung des Bayerischen Roten Kreuz (BRK) zwischenzeitlich die optimierte Version, Generation 2019, erarbeitet hat.

Dazu zählen beispielsweise neue Hochsichtbarkeits-Konzepte, weitere Heck-Warnmarkierung, eine im Stoßfänger integrierte Kompressor-Fanfare, aber auch Innenraum-Verbesserungen für Personal und Patienten. Hier sind vor allem das zentrale Bedienfeld an der Innen-Seitenwand, die LED-Innenbeleuchtung und die Airline-Schienen zur Verladung von Medizintechnik oder Gepäck zu nennen. Verbesserungen für den Fahrer sind die Wechselsprechanlage im Fahrerraum, eine Seitenkamera für das Sichtfeld, die Umfeld-Beleuchtung in LED-Technik und die ergonomisch konzipierten Sitze.

Bei der Übergabe des symbolischen Fahrzeugschlüssels sagte der Leiter des Rettungsdienstes, Rudolf Baier, er hoffe auf immer unfallfreie Fahrten. Stellvertretender BRK-Kreisgeschäftsführer Alexander Kretz sah in dem neuen Rettungswagen ein "Wunderwerk der Technik". "Wichtig sind jedoch die Menschen, die damit umgeben", betonte er. Einsatzdienst-Assistent Vorndran gab den Mitarbeitern der Rettungswache eine Einweisung. Der Rettungswagen hat 110.000 Euro gekostet und wurde vom Kostenträger, der Krankenkasse, finanziert.

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren